Regionale skandinavische Sagengestalten, von Kráka bis Porgils


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K

Kráka
In der isländ. Volkssage ein Trollweib.
Sie lebte in der Talsenke Bláhvammur am Fuße des Berges Bláfjall in Nordisland. Ihre Höhle liegt hoch oben in den Felswänden.
Kráka richtete großen Schaden auf den Höfen um Mývatn an. Sie raubte Schafe und tötete Menschen. Sie entführte auch öfter Männer und hielt sie bei sich, da sie nicht gerne alleine lebte.
Einst schuf sie aus Rache an den Menschen einen Fluss, der jedes Jahr die Weiden überfluten soll und fruchtbaren Boden abtragen und nur Sand hinterlassen soll. Dieser Fluss wurde nach ihr Krákuá genannt.
Küster von Myrká
In der isländ. Volkssage ein Küster zu Myrká im Eyiafjördur in Nordisland. Er hatte ein Pferd namens Faxi. Mit Gudrún hatte der ein Verhältnis.
Er ertrank kurz vor Weihnachten in einem eisigen Fluss und erschien daraufhin der Gudrún einige Nächte lang als Gespenst, bis er von einem Zauberer gebannt wurde.

 

M

Mysing
In der dän. Sage ein Seekönig.
Er besiegte Frothe.

 

O

Olafur
In der isländ. Volkssage Sohn eines Bauern.
Seine Brüder sind Brandur, Porgils und Úlafur. Seine Schwester ist Sigrídur.

 

P

Pokker
Im dän. Volksglauben ein Kobold.
Porgeir
In der isländ. Volkssage ein Zauberer. Er wurde von vielen auch Geiri genannt. Er hatte einen Bruder namens Stefán. Sein Vater ist Jón und sein Onkel mütterlicherseits ist Andrés.
Er hat zusammen mit Stefán und Andrés den Zauberbullen geschaffen.
Besonders Porgeir setzte den BZauberbullen für verschiedenste Aufgaben ein, z.B. um die Hand einer Frau zu gewinnen.
Porgeirsbulle
= Zauberbulle
Porgils
In der isländ. Volkssage Sohn eines Bauern.
Seine Brüder sind Brandur, Úlfur und Ólafur. Seine Schwester ist Sigrídur.

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