Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Tydeus bis Tyro


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Tydeus
In der griech.-röm. Sage "der Zuschläger", einer der Sieben gegen Theben.
Sohn des Oineus von Kalydon und der Periboia oder der Gorgo oder der Althaia, Gatte der Deipyle und Vater des Diomedes von Thrakien.
Er musste, weil er den Bruder seines Vaters oder sonst einen Verwandten erschlagen hatte, aus seiner Heimat fliehen und suchte zugleich mit dem ebenfalls flüchtigen Polyneikes in derselben Nacht bei dem König Adrastos in Argos Unterkunft. Einem Orakelspruch folgend nimmt dieser beide auf und gibt dem Tydeus seine Tochter Deipyle zur Gemahlin. Diese gebar ihm den Diomedes. Darauf zog Adrastos mit seinen Schwiegersöhnen und anderen Helden gegen Theben. Hier zeichnete sich Tydeus, obwohl klein an Gestalt, besonders durch seine Tapferkeit aus. Bei dem Sturm auf Theben wird er aber von Melanippos tödlich verwundet, der gleichfalls noch durch seine Hand fiel. Athene wollte ihn anfangs unsterblich machen; als sie aber sah, wie Tydeus das Haupt des toten Melanippos, welches ihm Amphiaraos aus Hass gegen den verwundeten Helden gereicht hatte, zerfleischte und das Gehirn verzehrte, wandte sie sich schaudernd ab und Tydeus starb. Er wurde von Maion bestattet.
Tyndareos
In der griechischen Sage "Schläger", König von Sparta.
Sohn des des Oibalos und der Bateia oder des Perieres und der Gorgophone, Bruder des Aphareos und des Hippokoon, Gatte der Leda und Vater der Klytaimnestra und der Phoibe.
Er wurde von seinem Bruder Hippokoon aus Sparta vertrieben und floh nach Ätolien zum König Thestios, der ihm seine Tochter Leda gab. Nachdem Herakles den Hippokoon und dessen Söhne vernichtet hat, kehrt Tyndareos nach Sparta zurück und wird hier König. Die Untreue seiner Ziehtochter Helena veranlasste er selbst dadurch, dass er bei ihrer Hochzeit vergessen hatte, der Aphrodite zu opfern. Als seine Ziehsöhne, nach ihm Tyndariden (siehe Dioskuren) genannt, unter die Götter aufgenommen waren, rief Tyndareos den Menelaos nach Sparta und übergab ihm die Herrschaft.
Tyndareus
Römischer Name des Tyndareos der griechischen Mythologie.
Typhaon
= Typhon
Typhoeos
= Typhon
Typhoeus
= Typhon
Typhon
In der griech.-röm. Sage "der Qualmer", ein vielköpfiges, gräßliches Ungeheuer.
Sohn des Tartaros und der Gaia oder der Hera und Vater der Chimaira, der Sphinx, der Skylla, des Orthros, des nemäischen Löwen, der Hydra, des Ladon und des Kerberos.
Nach Homer ist er ein gewaltiger Riese, der im Land der Arimer in Cilicien von Zeus gebändigt, aber noch widerstrebend tief unter der Erde ruht.
Bei Hesiod wird Typhon als ein Ungeheuer von gewaltiger Kraft beschrieben, welches Gaia von Tartaros angeblich aus Zorn über die Vernichtung der Giganten als ihren jüngsten Sohn gebar. Auch Hera wird als seine Mutter genannt. Sie sollte ihn im Zorn gegen Zeus von den Mächten der Tiefe empfangen und geboren haben.
Er ist bis zur Hüfte menschengestaltig, nach unten ringeln sich zwei Riesenschlangen und aus den Schultern wachsen hundert Schlangenköpfe.
Er kämpfte bei der Titanomachie auf Seiten der Titanen. Als er sich der Herrschaft über Götter und Menschen bemächtigen wollte, entstand ein furchtbarer Kampf zwischen ihm und Zeus, bis ihn dieser endlich überwand und in den Tartaros unter dem Ätna warf, von wo er aber immer noch Verderben an die Oberwelt sendet. Von ihm gehen auch die bösen Glut- und Wirbelwinde aus.
Mit der schrecklichen Echidna erzeugte Typhon viele dem Menschengeschlecht feindliche Ungeheuer.
Wegen seiner Rolle des Bösen vermuteten die Griechen, Typhon sei identisch mit dem ägyptischen Gott Seth.
Tyro
In der griechischen Sage Tochter des Salmoneus und Mutter der Zwillinge Neleus und Pelias.
Sie setzte ihre Kinder aus; diese wurden dann von Hirten aufgezogen.
Pelias rächte sie an ihrer grausamen Stiefmutter Sidero.

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