Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Thrake bis Tithonus


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Thrake
In der griechischen Sage eine Titanin.
Thybris
= Tiberis
Thyestes
In der griech.-röm. Sage König von Mykene.
Sohn des Pelops und der Hippodameia und Vater des Tantalos (3), der Pelopeia und des Aigisthos.
Er tötete zusammen mit seinem Bruder Atreus seinen Bruder Chrysippos und floh dann mit ihm nach Mykene, verleitete hier die Gattin seines Bruders, Aerope, zum Treuebruch und wurde vertrieben. Er sendet dann den Sohn des Atreus, Pleisthenes, den er aus Rache mit sich geführt, ab, um Atreus zu ermorden. Allein der Anschlag wird vereitelt und der Jüngling hingerichtet.
Als später Unglück über das Land hereinbricht, das nach dem Ausspruch des Orakels nur durch die Rückkehr des Thyestes beseitigt werden kann, wird Thyestes von den Söhnen des Atreus in Delphi gefunden, nach Mykene gebracht und hier eingekerkert. Sein Sohn Aigisthos soll ihn ermorden, wird aber von Thyestes an dem Schwert erkannt, tötete nun den Atreus selbst und setzt seinen Vater auf den Thron von Mykene.
Thyiaden
In der griechischen Mythologie Diener des Dionysos.
Thymbräos
In der griechischen Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Thyone
In der griechischen Sage "die Daherstürmende". Semele, nachdem sie aus der Unterwelt auf den Olymp versetz wurde.
Tiberinos
In der griechischen Sage König von Albalonga.
Vater des Oknos.
Er ertrank im Fluss und wurde zum Flussgott Tiberis.
Tiberinus
Römischer Name des Tiberinos der griechischen Mythologie.
Tiberis
Griech.-röm. Flussgott.
Name des Tiberinos nach seinem Tod.
Tiphon
= Typhon
Tiphys
In der griech.-röm. Sage Steuermann der Argonauten.
Tiresias
Römischer Name des Teiresias der griechischen Mythologie.
Tisamenos
In der griechischen Sage Sohn des Orestes und der Hermione.
Tisamenus
Römischer Name des Tismenos der griechischen Mythologie.
Tisander
In der griech.-röm. Sage Sohn des Iason und der Medeia.
Er wurde von Medeia getötet.
Tisiphone
In der griechischen Mythologie "die den Mord rächende", eine der drei Erinnyen.
Titanen
In der griech.-röm. Mythologie ein uraltes, riesenhaftes Göttergeschlecht.
Söhne und Töchter des Uranos und der Gaia.
Auf Anstiften der Gaia stieß einer der Titanen, Kronos, den Vater vom Thron und entmannte ihn, worauf Uranos seine Kinder verfluchte. Der Fluch ging in Erfüllung, indem Zeus, der Sohn des Kronos, nach langem und hartnäckigem Kampf, der sog. Titanomachie mit Hilfe der Hekatoncheiren und der Kyklopen den Kronos und die übrigen Titanen besiegte, sie (mit Ausnahme des Okeanos, der auf seiten des Zeus im Kampfe stand) in den Tartaros hinabstürzte, wo sie, gefesselt, von den Hekatoncheiren bewacht wurden, und nun die neue Weltordnung unter der Herrschaft der olympischen Götter begründete.
Name und Zahl der Titanen, die Personifikationen gewaltiger, einer geregelten Weltordnung vielfach widerstrebender Naturkräfte sind, werden von den Alten verschieden angegeben. Nach Hesiods Angaben sind es zwölf, sechs männliche (Okeanos, Koios, Kreios, Hyperion, Iapetos und Kronos) und sechs weibliche (Theia, Rheia, Tethys, Phoibe, Mnemosyne und Themis), während sonst auch Andes, Adanos, Anytos, Ophion, Perses, Ostasos, Olymbros, Dione, Thrake, Euryphaessa, und auch Prometheus, Atlas, Aigaion, Helios, Selene und Hekate den Namen Titanen führen.
Titanomachie
In der griechischen Mythologie der zehnjährige Kampf der Götter gegen die Titanen.
Auf der Seite der Götter (Zeus, Poseidon, Hades, Hestia, Hera und Demeter) kämpften die Kyklopen, die Hekatoncheiren, die Themis und der Prometheus. Die Götter gewannen, sperrten die Titanen in den Tartaros und begründeten eine neue Weltordnung mit Zeus an der Spitze als König und Göttervater. Die Welt wurde unter Zeus, Poseidon und Hades aufgeteilt, wobei Zeus den Himmel und die Erde, Poseidon die Gewässer und Hades die Unterwelt zugeteilt bekam.
Tithonos
In der griechischen Sage ein Trojaner.
Sohn des Laomedon von Troja (oder Bruder desselben) und der Strymo, Gatte der Eos oder der Selene und Vater des Memnon von Äthiopien und des Emathion.
Eos hatte ihn seiner Schönheit wegen geraubt und nach Äthiopien entführt. Sie erbat von Zeus für Tithonos Unsterblichkeit, vergaß aber, zugleich auch ewige Jugend für ihn zu erbitten; als er nun alt wurde, seine Glieder einschrumpften und seine Stimme nur noch wisperte, sperrte sie ihn in ein Gemach oder verwandelte ihn in eine Heuschrecke.
Tithonus
Römischer Name des Tithonos der griechischen Mythologie.

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