Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Talaos bis Taygete


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Talaos
In der griechischen Sage Vater des Adrastos von Argos.
Talaus
Röm. Name des Talaos der griechischen Mythologie.
Talos
In der griech.-röm. Sage Neffe des Daidalos.
Er wurde von seinem Onkel als Schüler herangezogen. Dieser stürtzte ihn aber aus Neid von der Akropolis.
Talos
In der griech.-röm. Sage ein riesiger, ganz aus Erz bestehender, geflügelter Jüngling.
Er musste die Insel Kreta bewachen, weshalb er dreimal täglich um sie herumlief. Diejenigen, welche an die Küste der Insel verschlagen wurden nahm er in seine Arme und und sprang mit ihnen ins Feuer, so das sie verbrannten.
Er hatte aber eine kleine Blutfistel an der Ferse, die unten mit einem Nagel geschlossen war. Sobald jene Stelle verletzt oder der Nagel heraus gezogen wurde, mußte er sterben.
Als die Argonauten am Gestade von Kreta landen wollten, empfing sie Talos mit Steinwürfen. Allein Medeia bezwang ihn durch Zaubergesang oder durch List, indem sie ihm jenen Nagel herauszog, oder Poias, der Vater des Philoktetes, schoss nach seinem Fuße mit dem Bogen des Herakles, so dass er verblutete.
Er war auch der Wächter der Europe.
Talthybios
In der griechischen Sage Herold der Griechen vor Troja und Held vor Troja.
Tantalos (1)
In der griechischen Sage König am Sipylos in Lydien, nach anderen in Phrygien.
Sohn des Zeus (oder der Tmolos) und der Pluto und Vater der Niobe (1), des Broteas und des Pelops.
Er war Vertrauter des Zeus und der anderen Götter, welche ihn oft zum Mahl luden. Weil er aber das, was er hier hörte, ausplauderte, wurde von den Göttern über ihn in der Unterwelt schwere Strafe verhängt. Er musste immer durstend im Wasser stehen, das allemal, wenn er trinken wollte, zurückwich. Außerdem hingen über ihm Zweige mit den herrlichsten Früchten, welche ebenfalls, sobald er nach ihnen griff, zurückschnellten.
Pindar und andere erzählten, es drohe über seinem Haupt ein ungeheurer Fels in jedem Augenblick herabzustürzen.
Nach einigen erlitt er diese Strafe, weil er seinen Sohn Pelops schlachtete und ihn den Göttern, um ihre Allwissenheit auf die Probe zu stellen, vorsetzte; nach Pindar, weil er Nektar und Ambrosia stahl und davon seinen Freunden mitteilte, oder weil er den goldenen Hund, den Pandareos aus dem Tempel des Zeus auf Kreta gestohlen und ihm anvertraut hatte, nicht zurückgab, sondern schwur, er habe ihn nicht erhalten.
Seine Nachkommenschaft trafen ungehere Unglücksfälle.
Tantalos (2)
In der griechischen Sage einer der sieben Söhne der Niobe und des Amphion von Theben, Enkel von Tantalos (1).
Er und seinen Geschwistern wurden von Apollon und Artemis getötet.
Tantalos (3)
In der griechischen Sage Sohn des Thyestes, Urenkel des Tantalos (1).
Tantalus
Röm. Name des Tantalos der griechischen Mythologie.
Tartaros
In der griechischen Sage ein tiefer, nie von der Sonne erhellter Abgrund unter der Erde, soweit unter dem Hades, wie der Himmel über der Erde, geschlossen durch eherne Pforten, das Abbild eines unterirdischen Verließes.
In ihn stürzte Zeus die Frevler gegen seine Obergewalt, wie den Kronos und die Titanen nach der Titanomachie, welche dort von den Hekatoncheiren bewacht werden.
In ihm erleiden auch die verdammten Seelen (Tityos, Tantalos (1), Sisyphos und der Lapithenkönig Ixion) ihre Qualen .
Er ist der Vater des Typhon und nach späterer Sage des Thanatos.
Tartarus
Römischer Name des Tartaros der griechischen Mythologie.
Tarutius
In der röm. Sage ein reicher Mann.
Gatte der Acca Larentia.
Taygete
In der griech.-röm. Sage eine der acht Pleiaden.

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