Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Sinnis bis Skylla


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Sinnis
In der griech.-röm. Sage "der Fichtenbeuger", ein Unhold.
Vater der Perigune.
Er band jeden Voerbeiwandernden an die Wipfel zweier Fichten, die er niederbeugte und ließ dann sein Opfer an dem wieder emporschnellenden Bäumen zerreißen.
Er wurde von Theseus von Athen erschlagen.
Sinon
In der griechischen Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sipylos
In der griechischen Sage Sohn des Amphion von Theben und der Niobe.
Er wurde von Apollon und Artemis getötet.
Sirenen
In der griech.-röm. Sage "die Verlockerinnen", dämonische Mädchen mit Vogelleibern. Eine von ihnen heißt Parthenope.
Töchter des Acheloos und einer Muse.
Nach dem Volksglauben erscheinen sie mittags und peinigen oder morden die um diese Zeit Ruhenden im Schlaf.
In der Odyssee werden zwei Sirenen erwähnt, die auf einer Insel im fernen Westen hausend die vorrüberfahrenden Seefahrer durch ihren bezaubernden Gesang anlockten und dann töteten, indem sie ihnen das Blut aussaugten; Odysseus entgeht der Gefahr, indem er die Ohren seiner Gefährten mit Wachs verstopft, so dass sie nichts von den bezaubernden Tönen vernehmen, und sich selbst an den Mastbaum seines Schiffes festbinden lässt, um der schmeichlerischen Lockung nicht folgen zu können.
Dann treten sie, gewöhnlich drei an der Zahl, in der Sage vom Zug der Argonauten und anderen Sagen auf, mit verschiedenen Namen bezeichnet und an verschiedenen Stellen der Küste Italiens lokalisiert.
Die spätere Sage wusste zu berichten, dass sie, nachdem Odysseus (oder die Argonauten) ihnen entronnen seien, sich selbst ins Meer gestürzt hätten und in Klippen verwandelt worden seien.
Ferner wurde erzählt, dass sie mit Persephone Blumen gepflückt hätten, als diese von Hades geraubt wurde, und dass sie von den Musen in einem Wettkampf des Gesangs besiegt und ihnen ihre Federn ausgerupft worden seien.
Sirios
In der griechischen Sage der Hund des Orion.
Er wurde mit Orion an den Himmel versetzt.
Sisyphos
In der griechischen Sage gewalttätiger König von Korinth.
Sohn des Aiolos von Thessalien und der Enarete, Gatte der Merope und Vater des Glaukos von Korinth.
Er wird als der verschlagenste unter allen Menschen geschildert und war deswegen wie sein ganzes Haus verrufen.
Er wurde von Theseus von Athen erschlagen. Im Tartaros ist er dazu verdammt, als Strafe für seine Ungerechtigkeiten, immer und immer wieder ein ungeheures Felsenstück auf den Gipfel eines steilen Berges zu wälzen, von dem es aber stets wieder hinabrollte.
Sisyphus
Römischer Name des Sisyphos der griechischen Mythologie.
Skamander
= Skamandros
Skamandrios
In der griechischen Sage ein Jäger und Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Skamandrios
= Astyanax
Skamandros
Griech. Flussgott.
Sohn des Okeanos und der Tethys und Vater des Teukros.
Skeiron
In der griechischen Sage ein Riese und Unhold.
Er lauerte zwischen Korinth und Megara den Vorüberreisenden auf und zwang sie, ihm die Füße zu waschen, wobei er sie dann mit einem Fußtritt über die Klippen ins Meer hinabstieß, wo eine Schildkröte die Leichen fraß.
Endlich schleuderte ihn Theseus hinab oder tötete ihn durch einen Schlag mit dem Waschbecken.
Skiron
= Skeiron
Skiron
In der griechischen Sage Vater der Endeis.
Skirun
Römischer Name des Skeiron der griechischen Mythologie.
Skotos
In der griechischen Mythologie die Finsternis.
Skylla
In der griech.-röm. Sage ein Meerungeheuer mit sechs Hälsen.
Tochter des Typhon und der Lamia.
Sie haust gegenüber des Charybdis in einer Felsenhöhle in der Meerenge von Sizilien und verschlingt Tiere und Menschen, die in ihren Bereich kommen.
In der späteren Poesie und Kunst dachte man sich Skylla mit dem Oberkörper einer Frau, mit Hunde- oder Wolfsköpfen, die aus ihrem Leibe hervorwuchsen, und einem oder mehreren Fischschwänzen.
Skylla
In der griech.-röm. Sage Tochter des Nisos von Megara.
Sie schnitt ihrem Vater die purpurne Haarlocke ab, an der sein Schicksal hing, und gab sie Minos von Kreta, woraufhin dieser Megara eroberte, aber die Verräterin zur Strafe an das Hinterteil seines Schiffes binden ließ.
Sie wurde in einen Reiher verwandelt.

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