Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Sabazius bis Selene


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Sabazius
In der römischen Mythologie Beiname des Bacchus.
Salacia
Römische Göttin der Salzflut.
Auch der griechischen Meeresnymphe Amphitrite gleichgesetzt.
Salakia
= Salacia
Salmakis
In der griech.-röm. Sage eine Najade.
Aus Liebe zu Hermaphroditos flehte sie die Götter an, immer mit ihm vereinigt zu sein. Darauf hin wurden ihre Leiber so eng verbunden, das ein Wesen, halb Mann halb Frau entstand.
Salmoneus
In der griech.-röm. Sage ungerechter König von Elis.
Gatte der Sidero und Vater der Tyro.
Sancus Dius Fidius
= Fidius
Sangarios
Griech. Flußgott.
Sankus
In der röm. Sage Jupiter als Schwurgott und Eidesschützer.
Sao
In der griechischen Mythologie 'die Rettende', eine Nereide.
Sarpedon
In der griech.-röm. Sage König von Lykien und Held vor Troja auf Seiten der Trojaner.
Sohn des Zeus und der Laodameia. Freund des Glaukos.
Er ist in der Ilias der Führer der Lycier und der glänzendste Bundesgenosse der Troer. Er wird von Patroklos getötet, sein Leichnam dann von Hypnos (Schlaf) und Thanatos (Tod) auf Zeus' Befehl nach Lycien zurückgebracht.
Die griech. Mythologen unterscheiden von diesem Sarpedon einen gleichnamigen Sohn des Zeus und der Europe, der, von seinem Bruder Minos aus Kreta vertrieben, zu Kilix nach Cilicien ging, diesem gegen die Lycier beistand und nachher König der Lycier wurde. Es sind das aber nur andere Sagen über denselben lycischen Heros.
Saturn Bild
Röm. (altital) Gott der Aussaat, der Fruchtbarkeit, dessen Kult in Rom aber schon früh griechische Elemente in sich aufnahm.
Er wurde mit dem griechischen Kronos gleichgesetzt und man übertrug die griech. Sagen vom goldenen Zeitalter auf ihn. Demnach soll er als König in Latium geherrscht haben, in der alten Zeit, in der die Menschen ohne Trug uns Streit nur dem Landbau nachgingen.
Satyrn Bild
In der griech.-röm. Sage derb-lüsterne, wilde, übermütige Feld- und Walddämonen; die ständigen Begleiter des Dionysos.
Sie werden als mutwillig, neckisch und feige, lüstern nach Wein und Weibern (besonders stellen sie gerne den Nymphen und Mainaden nach), als Freunde der Musik (besonders des Flötenspiels) und des Tanzes geschildert.
Sie sind halb Menschen, halb bockgestaltig, mit zottiger Behaarung, Bocksbeinen, Hufen, Hörnern und Schwanz.
Seilenos
= Silenos
Seirenen
= Sirenen
Selene
Griech. Mondgöttin.
Tochter des Hyperion und der Theia oder der Euryphaessa, seltener Tochter des Helios oder des Pallas, Gattin des Tithonos, Geliebte des Endymion von Elis, bei manchen auch Gattin des Helios, oder des Zeus oder des Endymion, und Mutter des Memnon von Äthiopien, des Naxos und von fünfzig Töchtern.
Man dachte sie sich als eine fackeltragende, auf einem Wagen fahrende, durch große, schöne, alles sehende Augen, überhaupt durch Schönheit des Antlitzes ausgezeichnete Göttin, welche auf dem Haupte entweder eine Strahlenkrone oder eine Mondsichel (Stierhörner) trägt.
Wenn Selene auf einem Wagen fährt, so ziehen diesen entweder Stiere oder Rosse, auch wird sie nicht selten auf einem Stier, oder Ross, oder Maultier reitend dargestellt.
Gleich ihrem Bruder Helios taucht sie bei ihrem Aufgang aus dem Okeanos auf und sinkt in denselben hinab, oder verbirgt sich in einer Höhle.
Sie versenkte Endymion in ewigen Schlaf.

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