Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Rhoikos bis Rusiris


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Rhoikos
In der griechischen Sage ein Kentaur.
Von Atalante getötet.
Rhökos
In der griechischen Sage ein Gigant.
Rhökus
Römischer Name des Rhökos der griechischen Mythologie.
Rhötos
In der griechischen Sage ein Kentaur.
Rhötus
Römischer Name des Rhötos der griechischen Mythologie.
Robigus
Römische Gottheit, die den Getreidebrand verhindert.
Roma
Römische Göttin der Stadt Rom.
Tochter des Mars.
Romulus Bild
In der röm. Sage Gründer und erster König Roms.
Sohn des Mars und der Rea Silvia, Zwillingsbruder des Remus und Pflegesohn der Akka Larentia.
Der Oheim seiner Mutter, Amulius, der ihren Vater der Herrschaft beraubt hatte, hatte sie zur Dienerin der Vesta gemacht, damit sie keine Nachkommenschaft erhalte; Rea gebar aber die Zwillinge Romulus und Remus von Mars. Das Gefäß, in dem diese auf des Amulius Befehl auf dem Tiber ausgesetzt wurden, trieb der Fluss an das Ufer beim Palatinischen Berg. Hier säugte eine Wölfin die Knaben; ein Specht, wie jene dem Mars heilig und ein der Vesta heiliger Vogel, trug ihnen andere Nahrung hinzu. Der Hirt Faustulus fand sie so, nahm sie auf, und sein Weib Acca Larentia wurde ihre Pflegemutter. Als sie herangewachsen waren, kamen sie in Streit mit den Hirten des Numitor. Remus wurde gefangen und als Räuber zu Numitor geschleppt. Da eilte Faustulus mit Romulus herbei und offenbarten die Abkunft der Zwillinge. Danach erschlugen die beiden mit ihren Gefährten Amulius und setzten Numitor wieder ein; sie selbst kehrten an den Tiber zurück, um an ihm eine Stadt zu gründen. Über den Ort, wo sie gegründet, nach wem sie benannt werden und wer über sie herrschen sollte, entstand Streit. Remus sah vom Aventin aus bei den Auspizien sechs Geier; Romulus zwölf Geier vom Palatin aus. Dies entschied für Romulus. Als darauf Remus die armselige Wehr, mit der Romulus seine Stadt umgeben, verspottend übersprang, erschlug ihn dieser im Zorn. Da die Stadt zum Asyl für heimatlose Flüchtlinge erklärt wurde, wuchs rasch die Bevölkerung. Um auch Frauen zu erhalten, lud Romulus die benachbarten Latiner und Sabiner zum Consualienfest ein und ließ dabei die Frauen und Mädchen rauben. Es kam deshalb zum Krieg. Die Latiner schlug Romulus zurück; aber der Sabinerkönig Titus Tatius bemächtigte sich des Berges Quirinal und durch Tarpejas Verrat des Kapitols. Die Entscheidungsschlacht sollte im Tal des Forums ausgefochten werden, wurde aber durch die Sabinerinnen beigelegt. Die palatinische Stadt des Romulus und die quirinalische des Tatius sollten mit gemeinsamer Burg fortan einen Staat unter beiden Königen bilden. Aber Tatius wurde bald darauf von Laurentern erschlagen, wonach Romulus als alleiniger Herrscher die polit. und militär. Verfassung des Staates feststellte und denselben den benachbarten Etruskern und Latinern gegenüber zu Ansehen brachte. Nach langer Herrschaft wurde Romulus, als er auf dem Marsfelde (an den Nonen des Quinctilis) das Volk musterte, von der Erde entrückt und fuhr mit den Rossen seines Vaters Mars zum Himmel.
Nach einer Erzählung, die das Wunderbare beseitigen will, hätten ihn die Senatoren getötet und zerstückelt. Er selbst erschien bald dem Julius Proculus und ließ durch ihn verkünden, er werde als Gott Quirinus über sein Volk wallten.
Rumina
Römische Göttin der Säugenden.
Ruminalus
In der röm. Sage der Feigenbaum, unter dem die Wölfin Romulus und Remus säugte.
Rusiris
In der griechischen Sage König von Ägypten.

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