Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Nisos bis Nyx


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Nisos
In der griechischen Sage König von Megara.
Sohn des Pandion von Athen und der Pylia und Vater der Skylla. Freund des Euryalos.
Er hatte eine purpurne Haarlocke, an der seines Reiches Schicksal hing. Als Minos auf seinem Zug gegen Athen auch Megara belagerte, verliebte sich Skylla in ihn, raubte ihrem Vater die Haarlocke und gab sie Minos, worauf dieser Megara eroberte, aber die Verräterin zur Strafe an das Hinterteil seines Schiffes binden ließ. Während sie hier ihr in einen Seeadler verwandelter Vater sah und auf sie herabstieß, ward sie zu einem Reiher.
Nisus
Römischer Name des Nisos der griechischen Mythologie.
Nixi
Drei röm. Geburtsgottheiten.
Nokturnus
Römischer Gott der Nacht.
Nomios
In der römischen Mythologie "der Hirt", Beiname des Apollo und auch Beiname des Aristaios als Beschützer der Hirten.
Nona
siehe Parzen
Notos
In der griechischen Sage der Südwind.
Sohn des Astraios und der Eos.
Nox
Römische Göttin der Nacht. Entspricht der griechischen Nyx.
Nubi-gena
In der griech. Mythologie ein Kentaur.
Sohn des Ixion und einer Wolke.
Numitor
In der röm. Sage König von Albalonga.
Sohn des Prokas von Albalonga, Vater der Rea Silvia und damit Großvater des Romulus und des Remus.
Nykteis
In der griechischen Sage Mutter des Labdakos von Theben.
Nykteus
In der griechischen Sage "der Nächtliche", König von Theben.
Bruder des Lykos von Theben und Vater der Antiope.
Nyktimos
In der griechischen Sage Sohn des Lykaon von Arkadien.
Nymphen
In der griech.-röm. Mythologie weibliche Naturgottheiten niederen Ranges. Dazu gehören z. B. Echidna, Oione, Styx, Thoosa, Chariklo, Aigina, Kleio, Manto, Orseis, Symaithis, Rhodos und Idaia.
Sie bewohnen Wälder und Bäume (Dryaden), Quellen und Bäche (Najaden), das Meer (Nereiden), Wiesen und Auen, Berge (Oreaden) und Grotten.
Ihrer Naturbedeutung nach vertreten sie vorzugsweise die fruchtbare Feuchtigkeit der Erde. Dazu stimmt der Name Okeaniden, der die Nymphen der Quellen und Gewässer überhaupt als Töchter des erdumströmenden Okeanos bezeichnet, während die Nereiden im speziellen die Nymphen des Meeres sind.
Als Lokalgottheiten gewisser Gegenden werden sie nach diesen benannt, so von Nysa Nysiaden, von Dodona Dodoniden usw., oder sie führen den Namen einzelner Quellen, wie die Nymphe Arethusa.
Als Göttinnen nährender Feuchtigkeit gelten sie auch als Ernährerinnen göttlicher Säuglinge, wie des Dionysos und selbst des Zeus.
Ferner besitzen sie auch die Gabe der Weissagung und die Kraft, Begeisterung und Verzückung zu erregen; die so von ihnen Ergriffenen heißen Nympholeptoi.
Die Nymphen sind nicht unsterblich, sondern leben nur sehr lange und altern nie.
Nyx
Griechische Göttin der Nacht.
Tochter des Chaos und Mutter des Aither, der Hemere, der Eris, des Hypnos, des Erebos, der Moiren, des Thanatos, des Momos, der Nemesis, der Hesperiden, des Moros und des Charon.
Sie ist mit dem Erebos aus dem Chaos entsprossen; durch letzteren wird sie Mutter von Aither und Hemera (Tag); aus sich selbst gebiert sie Moros und Ker, Thanatos (Tod) und Hypnos (Schlaf), sowie die Träume usw.
Sie wird bald geflügelt, bald auf einem Wagen fahrend dargestellt.

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