Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Midas bis Monökus


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Midas Bild
In der griech.-röm. Sage König von Phrygien.
Sohn des Gordios von Phrygien und der Kybele und unechter Vater des Lytierses.
Er fing den durch seine Weisheit berühmten Silenos, indem er die Quelle, woraus dieser zu trinken pflegte, mit Wein mischte, und brachte dann den Alten seinem Pflegebefohlenen Dionysos zurück. Dieser versprach dem König dafür die Gewährung eines Wunsches: Midas wünschte, dass alles, was er berührte, in Gold verwandelt würde. Da aber auch Speise und Trank in seinen Händen zu Gold wurde, badete er auf Befehl des Gottes im Paktolos, der seiner Zeit der goldreichste Strom Kleinasiens wurde.
Nach einer anderen Sage erkannte Midas bei einem Wettstreit zwischen Marsyas (oder Pan) und Apollon, den Vertretern der Syrinx und der Kithara, dem Marsyas (Pan) den Preis zu, wofür Midas von Apollon Eselsohren bekam. Er verbarg sie unter einer phryg. Mütze; aber sein Barbier entdeckte sie. Diesen drückte das Geheimnis so, dass er es wenigstens in eine Grube hineinflüsterte, über welcher aber bald Schilfrohr emporwuchs, durch dessen Flüstern das Geheimnis aller Welt verraten wurde.
Mimas
In der griechischen Sage Sohn des Aiolos.
Minerva Bild
Röm. (altital.) Göttin der Weisheit, der Künste, der Wissenschaft und des Krieges.
Entspricht der griechischen Athene.
Minos
In der griech.-röm. Sage König von Kreta.
Sohn des Zeus und der Europe, Gemahl der Pasiphae und Vater der Ariadne, des Androgeos, des Deukalion von Kreta, des Glaukos, der Euryale und der Phaidra.
Als Minos nach dem Tod seines Stiefvaters Asterios am Meeresstrand opferte, sendete ihm Poseidon auf sein Gebet einen schneeweißen Opferstier aus dem Meer (siehe Kretischer Stier). Minos aber bringt ihn unter seine bei Gortys weidende Herde; zur Strafe macht Poseidon den Stier rasend und entflammt des Minos Gattin Pasiphae von Begierde für ihn, deren Frucht Minotauros ist, der im Labyrinth von Knossos, welches Daidalos erbaute, eingesperrt wurde. Zur Rache für die Tötung seines Sohnes Androgeos zieht Minos nach Eroberung von Megara vor Athen und zwingt es zur Lieferung eines schimpflichen Menschentributs, zum verfüttern an den Minotauros. Sein Tod erfolgt im fernen Westen, als er den Daidalos nach Agrigent verfolgte. Dort töten ihn die Töchter des Königs Kokalos durch ein siedendes Bad. Im Hades sprach er nach der Odyssee den Schatten Recht; zum eigentlichen Totenrichter machte ihn neben Aiakos und Rhadamanthys erst die jüngere Sage.
Auf ihn übertrug man alles, was man sich von der kretischen Geschichte vor dem Trojanischen Krieg erzählte. Namentlich gilt er für den Begründer der kretischen Seeherrschaft; auch ward ihm die berühmte Gesetzgebung, in der ihn Zeus unterrichtet haben soll, beigelegt.
Minotauros
In der griechischen Sage ein menschengestaltiges Ungeheuer mit Stierkopf.
Sohn des Kretischen Stiers und der Pasiphae.
Er haust im Labyrinth von Knossos, wo ihn Minos mit den Jünglingen und Jungfrauen, welche Athen jährlich oder nach anderer Erzählung alle neun Jahre als Tribut liefern musste, fütterte.
Endlich befreite Theseus Athen von dem Tribut, in dem er sich freiwillig den nach Kreta gesendeten 14 Opfern anschloss und Minotauros tötete.
Minotaurus
Römischer Name des Minotauros der griechischen Mythologie.
Minyas
In der griechischen Sage König der Minyer.
Vater der Leukippe, der Alkithoe und der Arsinoe.
Mnemosyne
Griech.-röm. "Gedächnis", Göttin des Gedächnisses. Eine Titanin.
Geliebte des Zeus und Mutter der Musen.
Moira
siehe Moiren
Moiren
Griech. "Anteil", die Schicksalsgöttinnen, namens Atropos, Klotho und Lachesis.
Töchter der Nyx, nach anderen Töchter des Zeus und der Themis.
Während in der Homerischen Poesie die Moira (fast immer in der Einzahl) in noch nicht bestimmt ausgeprägter Persönlichkeit als Vertreterin des durch den Ratschluss der Götter gelenkten oder neben und über diesen stehenden Verhängnisses erscheint, kennt die Hesiodische Theogonie bereits die drei Moiren, die dann später allgemein festgehalten werden.
Als Geburtsgöttinnen werden die Moiren mit Eileithyia als Todesgöttinnen mit den Keren und Erinnyen verbunden.
Molion
In der griechischen Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Molossos
In der griechischen Sage Sohn des Neoptolemos von Epirus und der Andromache.
Moly
In der griechischen Sage ein Kraut, das vor Verzauberung schützt.
Hermes gab es dem Odysseus, wodurch er von Kirke nicht in ein Tier verwandelt werden konnte.
Momos
Griechischer Gott des Spottes und des Tadels.
Sohn der Nyx.
Monökus
In der röm. Sage "alleinwohnend", Beiname des Herkules.

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