Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Machaon bis Marsyas


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Machaon
In der griech.-röm. Sage Arzt der Griechen vor Troja.
Sohn des Asklepios.
Maia
= Maja (griech.)
Mainaden Bild
In der griechischen Sage "die Rasenden", Begleiterinnen des Dionysos. Eine von ihnen ist Ambrosia.
Sie feiern in ekstasischen Kult den Dionysos und schwärmen in verzückten Tanz durch die Wälder.
Maira
In der griechischen Sage der treue Hund des Ikarios und seiner Tochter Erigone.
Er wurde als Hundsstern an den Himmel versetzt.
Mairo
In der griechischen Sage Tochter des Oinopion.
Orion verliebte sich in sie und bemächtigte sich ihrer mit Gewalt. Dafür wurde er von ihrem Vater geblendet.
Maja
In der griechischen Mythologie "das Mütterchen" oder "die Amme", eine Regenwolkengöttin.
Die älteste Tochter des Atlas und der Pleione, eine der acht Pleiaden. Geliebte des Zeus und Mutter des Hermes.
Maja
Römische Göttin des Wachstums im Frühling.
Tochter Faunus und Gattin des Vulkan.
Sie ist verwandt mit der Erdgöttin oder "guten Göttin", Bona dea, und wurde auch für identisch mit derselben gehalten.
Wegen der Ähnlichkeit der Namen wurde sie später mit der griech. Maja identifiziert.
Majesta
= Maja (röm.)
Makaria
In der griech.-röm. Sage Tochter des Herakles und der Deianeira.
Sie opferte sich für ihre Geschwister, als Eurystheus sie mit Waffengewalt aus Athen vertreiben wollte.
Mamers
= Mars
Manto
In der griech.-röm. Sage eine Seherin.
Tochter des Teiresias.
Manto
In der griech.-röm. Sage weissagende Nymphe.
Mutter des Oknos.
Marmar
= Mars
Marmor
= Mars
Maron
Griech. (thraz-phöniz.) Gott.
Wurde mit Dionysos gleichgestellt.
Marpessa
In der griechischen Sage eine Leukippide.
Gattin des Idas.
Mars Bild
Röm. Kriegs- und Wettergott.
Gatte der Rea Silvia und Vater der Zwillinge Romulus und Remus.
Er war der ursprünglichen Bedeutung nach ein altitalischer und römischer Haupt- und Sonnengott, worauf sein Name (der Glänzende, Strahlende) und die Bedeutungsähnlichkeit mit Apollo hindeutet. Seine Hauptattribute (Wolf, Habicht und Lorbeer) hat er mit Apollo gemeinsam.
Erst später bekam er eine überwiegend kriegerische Bedeutung und wurde dann dem griech. Ares gleichgesetzt.
Mars wurde von allen ital. Stämmen als Frühlingsgott verehrt. Der Monat März, der damals der erste Monat im Jahr war, war ihm geheiligt und nach ihm benannt (Martius). Der 1. März galt als sein Geburtstag und wurde von seinen Priestern, den Saliern mit Waffentänzen gefeiert. Im Mai erflehte man seinen Segen für die in Blüte stehenden Saaten. Im Sommer dachte man sich Mars durch Missernte strafend oder gute Ernte segnend. Im Oktober, am Schluss der Ernte und der warmen Jahreszeit beging man ein dem Mars als Erntegott dienendes Erntefest.
Wenn Mars auch als Kriegsgott verehrt wurde, so erklärt sich das aus dem Waffenfest im März und der antiken Sitte nur in der warmen Jahreszeit Krieg zu führen.
Marspiter
= Mars
Marsyas Bild
In der griech.-röm. Sage ein Silen.
Sohn des Hyagnis und Bruder des Babys.
Als Athene die von ihr erfundene Flöte, weil sie beim Spielen das Gesicht entstellte, weggeworfen hatte, hob Marsyas sie auf und erlernte das Flötenspiel. Marsyas wagte es, mit seinem Flötenspiel den Apollon zum Wettkampf herauszufordern; aber die Musen als Kampfrichterinnen entschieden zu Gunsten des Kitharaspiels des Gottes, der den Vermessenen an einer Fichte aufhing und ihm die Haut abzog.
Ursprünglich war Marsyas der Gott des gleichnamigen Flusses bei Kelänä.
Marsyas
Griech. (thraz-phöniz.) Gott.
Wurde mit Dionysos gleichgestellt.

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