Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Kephalos bis Kithäronischer Löwe


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Kephalos
In der griechischen Sage ein Jäger.
Gatte der Prokris.
Seiner Schönheit halber, wurde er von Eos entführt.
Nach attischer Sage war Kephalos mit Prokris vermählt und wurde durch Eos veranlasst, in verwandelter Gestalt die Treue seiner Gattin zu erproben. Letztere erlag der Verführung und entwich beschämt nach Kreta, kehrte aber von dort später, von Artemis mit dem nie fehlenden Jagdspeer und dem Hund Lailaps, dem kein Wild entging, beschenkt, zu Kephalos zurück. Als sie, von Eifersucht getrieben, diesen belauschte, wurde sie von Kephalos, der ein Wild zu gewahren glaubte, mit dem Speer getötet.
Kephalos beteiligte sich an der Jagd des Teumessischen Fuchses und an dem Zug Amphitryons gegen die Teleboer. Das eroberte Teleboerreich bekam er von Amphitryon geschenkt.
Kepheus Bild
In der griech.-röm. Sage König von Äthiopien.
Sohn des Agenor von Phönizien, Gatte der Kassiopeia und Vater der Andromeda und der Sterope.
Er wurde ebenso wie seine Gemahlin unter die Sterne versetzt.
Kephisos
Griech. Flussgott.
Vater des Narzissos.
Ker
In der griechischen Mythologie Sohn (oder Tochter?) der Nyx.
Kerberos
In der griechischen Sage der Höllenhund, der den Eingang zur Unterwelt bewacht.
Sohn des Typhon und der Echidna.
Bei Hesiod hat er 50 Köpfe, bei anderen zwei oder drei, oft mit einem Schlangenschweif und mit Schlangen, die ihm aus dem Leibe oder aus dem Haupt wachsen und sich um seinem Leib ringeln. Er läßt jeden schmeichelnd in den Hades hinein; wer aber wieder hinaus wollte, den ergriff und verschlang er. Herakles holte ihn aus der Unterwelt herauf und schleppte ihn nach Mykene.
Dort wo der Geifer der Bestie hintropfte wuchs der giftige Fingerhut.
Keren
Griech. Schicksals- und Todesgöttinnen.
Hesiod schildert sie als gräßliche Ungeheuer, dunkelfarbig, mit ihren weißen Zähnen knirschend, bluttriefend, untereinander selbst streitend um die in der Schlacht Gefallenen, denen sie das Blut aussaugen.
Kerkon
Römischer Name des Kerkyon der griechischen Mythologie.
Kerkopen Bild
In der griech.-röm. Sage "Schwänzlinge", diebische, wegelagernde, neckische Kobolde, namens Olos und Eurybatos.
Obwohl von ihrer Mutter vor Herakles gewarnt, wagten sie sich doch auch an ihn, nachdem sie dem schlafenden Helden die Waffen geraubt hatten. Dieser ergriff sie und hing sie an einem Tragebalken über seine Schultern, gab sie aber, durch ihren Galgenhumor erheitert, bald wieder frei.
Von Zeus wurden sie in Affen verwandelt.
Kerkyon
In der griechischen Sage ein Wegelagerer, der sich mit allen Vorbeiwandernden im Ringkampf maß und sie umbrachte, falls sie siegten.
Von Theseus wurde er erschlagen.
Kerynitische Hirschkuh
In der griechischen Sage eine, der Artemis heilige Hirschkuh mit goldenem Geweih und ehernen Hufen.
Nachdem Herakles sie ein Jahr lang bis zu den Hyperboreern verfolgt hatte, fing er sie am Fluss Ladon in Arkadien, wohin sie endlich zurückgekehrt war.
Kestrinos
In der griechischen Sage Sohn des Helenos und der Andromache.
Keto
In der griech.-röm. Sage erdgeborene Tochter des Pontos und der Gaia und Mutter der Gorgonen, des Ladon und der Graien.
Keyx
In der griechischen Sage König von Trachin.
Sohn des Phosphoros und Gatte der Alkyone.
Er zog gemeinsam mit Herakles gegen die Lapithen.
Von Zeus wurde er zur Strafe dafür, dass seine Gattin und er sich Zeus und Hera nannten in den Vogel gleichen Namens verwandelt.
Nach anderer Sage wurden beide in Eisvögel verwandelt, als Alkyone den auf einer Seefahrt ertrunkenen Gatten ans Land gespült sah.
Kilix
In der griechischen Sage Sohn des Agenor von Phönizien und der Telephassa.
Sarpedon stand ihm bei, beim Kampf gegen die Lycier.
Kimmerier
In der griechischen Sage die Anwohner des Okeanos im äußersten Westen, nahe beim Eingang zum Hades, da, wo immer Dunkel herrscht (kimmerische Finsternis) und Helios nicht leuchtet.
Kinyras
In der griechischen Sage König und Gründer von Paphos.
Gatte der Metharme und Vater der Myrrha und des Adonis.
Er war ein Liebling der Aphrodite und wurde von ihr mit allen Gaben des Glücks überhäuft.
Nach späterer Sage wurde er durch seine Tochter Myrrha Vater des Adonis und gab sich nach Entdeckung des Frevels, den er unbewusst begangen, selbst den Tod.
Kirke
In der griechischen Sage eine Zauberin.
Tochter des Helios und der Perseis, Gattin des Telemachos und Mutter des Telegonos, des Latinos und der Kassiphone.
Sie wohnt in einem Palast, den gebändigte Löwen und Wölfe umschweiften, auf der Insel Aia.
Sie verwandelte die nach ihrer Insel verschlagenen Gefährten des Odysseus in Schweine, wurde aber von diesem, dem Hermes das Kraut Moly gegen den Zauber gegeben hatte, überwunden. Odysseus soll nach der nachhomerischen Sage mit Kirke den Telegonos erzeugt haben.
Als Schwester des Aietes ist Kirke aus der Odyssee in die Argonautensage übernommen: bei ihr kehren Iason und Medeia auf der Rückfahrt ein, um sich von dem Mord des Absyrtos sühnen zu lassen.
Kirkes Dienerinnen sind die Najaden.
Kisseus
 
Kithäronischer Löwe
In der griechischen Sage ein gewaltiges Ungeheuer, welches auf dem Kithäron hauste und nach der Sage von Thespiä von Herakles erschlagen wurde.
Nach megarischer Sage tötete ihn dagegen Alkathoos.
Seinem Wesen nach ist er offenbar dem Nemeischen Löwen gleich.

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