Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Kadmos bis Kalypso


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Kadmos
In der griechischen Sage ein Held, Gründer und König von Theben und König von Illyrien.
Sohn des Agenor von Phönizien und der Telephassa, Gatte der Harmonia und Vater der Semele, der Ino, der Autonoe, des Polydoros, der Agaue und des Illyrios.
Er wurde von seinem Vater, als seine Schwester Europa verschwunden war, nebst seinen Brüdern Phoinix und Kilix ausgesendet, jene zu suchen, mit dem Befehl, ohne sie nicht zurückzukehren. Da alles Nachforschen vergeblich war, ließ sich Kadmos nebst seiner Mutter in Thrazien nieder. Nach ihrem Tode ging er nach Delphi, um das Orakel wegen seiner Schwester zu fragen. Dieses antwortete: er solle von seinem Suchen abstehen, einer Kuh, die ihm begegnen würde, nachgehen und da, wo diese ermüdet sich niederlasse, eine Stadt gründen. Diese Kuh begegnete ihm in Phokis, er folgte ihr nach Böotien und erbaute an dem Platz, wo sie sich lagerte, die Stadt Theben. In der Absicht, die Kuh der Athene zu opfern, schickte er seine Genossen zu der nahen Quelle des Ares nach Wasser. Dort wurden sie von einem Drachen, der dieselbe bewachte, getötet; Kadmos erschlug das Ungeheuer und säte auf Athenes Rat dessen Zähne. Hieraus erwuchsen geharnischte Männer, Spartoi genannt. Kadmos warf einen Stein unter sie, worauf unter ihnen ein wütender Kampf entstand, in welchem nur fünf übrigblieben, Echion, Udaios, Chthonios, Hyperenor und Pelor. Den Drachenmord musste Kadmos mit einer achtjährigen Sklaverei beim Ares büßen. Nach dieser Zeit gab ihm Athene die Herrschaft über Theben, und Zeus vermählte ihn mit der Harmonia, die ihm Polydoros, Autonoe, Ino, Semele und Agaue gebar. Später verließ er mit seiner Gattin Theben und ging zu den Encheleern, welche ihm die Herrschaft übertrugen und unter seiner Anführung die Illyrier besiegten. Als König von Illyrien bekam Kadmos von der Harmonia noch einen Sohn, Illyrios. Zuletzt wurden beide in Schlangen verwandelt und von Zeus in das Elysium gesendet.
Er war ursprünglich der Heros Eponymos der thebanischen Burg Kadmeia.
Kadmus
Der griechischen Mythologie des Kadmos.
Kaekias
= Kaikias
Kaieta
Römischer Name der Kaiete der griechischen Mythologie.
Kaiete
In der griechischen Sage Amme des Äneas.
Kaikias
In der griechischen Sage der Nordwestwind.
Kaineus
In der griechischen Sage Kainis, nach dem sie von Poseidon in einen unverwundbaren Mann verwandelt worden ist.
Er nahm teil an dem Kampf der Lapithen mit den Kentauren auf der Hochzeit des Peirithoos, in welchem er unterlag. Da er unverwundbar war, wurde er von den Kentauren mit Felsen überschüttet, bis er noch unverletzt in die sich spaltende Erde fuhr.
Kainis
In der griechischen Sage eine Lapithin.
Sie wurde von Poseidon geliebt und auf ihr Bitten in den Mann Kaineus verwandelt.
Kairos
Griechischer Gott des richtigen Augenblicks. Von seinem Kopf hängt ihm eine Haarlocke ins Gesicht herunter, während er am Hinterkopf kahlgeschoren ist. An seinen Füßen hat er Flügel und es sieht aus, als ob er schnell wie der Wind auf Zehenspitzen läuft. Sicher kennen Sie das Sprichwort: Die Gelegenheit beim Schopf packen.
Entnommen aus http://www.eadria.com/urlaub_kroatien/ausfluege.php. Dort ist auch eine Abbildung zu sehen.
Kakodaimon
In der griechischen Mythologie böse Dämonen.
Kakos
In der griechischen Mythologie Name des röm. Cacus.
Kakus
= Cacus
Kalais
In der griech.-röm. Sage ein Boreade und Argonaut.
Kalchas
In der griechischen Sage ein berühmter Wahrsager, der "erkannte, was ist, was sein wird, oder zuvor war" und Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Thestor.
Kalliope
In der griech.-röm. Mythologie "die Schönstimmige", die Muse der epischen Dichtung.
Mutter des Orpheus und des Linos und Chorführerin der Musen.
Sie ist die Vornehmste unter den Musen.
Dargestellt wird sie mit einer Schreibtafel oder Schriftrolle.
Kallipygos
In der griechischen Mythologie "mit schönem Hintern", Beiname der Aphrodite.
Kalliroe
= Kallirrhoe
Kallirrhoe
In der griech.-röm. Sage "die Schönfließende", eine Okeanide oder Tochter des Acheloos, zweite Gattin des Alkmaion und Mutter des Ganymedes, des Geryones, des Akarnan, der Echidna und des Amphoteros.
Nach der Ermordung des Alkmaion bat sie den Zeus, ihre beiden kleinen Söhne Akarnan und Amphoteros alsbald Männer werden zu lassen, damit sie an den Mördern ihres Vaters Rache nehmen könnten. Ihr Wunsch wurde erfült.
Kallisto
In der griech.-röm. Sage eine der Geliebten des Zeus.
Tochter des Lykaon von Arkadien und Mutter des Arkas.
Sie war eine Gefährtin der Artemis. Als diese beim Baden ihre Schwangerschaft (durch Zeus) entdeckt hatte, wurde sie von Artemis in eine Bärin verwandelt. Von Zeus wurde sie als solche zusammen mit ihrem Sohn (dieser als Bärenhüter) unter die Sterne versetzt.
Kalyce
In der griechischen Sage Mutter des Endymion von Elis.
Kalydonischer Eber
In der griechischen Sage ein furchtbarer Eber.
Er war von Artemis aus Rache ausgesand worden, da der König Oineus allen Göttern ein feierliches Opfer gebracht, dabei aber Artemis vergessen hatte. Er verwüstete Fluren und Gärten. Diesen zu erlegen, berief Meleagros, des Oineus Sohn, die tapfersten Helden Griechenlands, Theseus, Kastor und Polydeukes, Peleus u.a. Eine Reihe von Helden fiel dem wütenden Tier zum Opfer; endlich verwundete ihn Atalante mit dem Pfeil, worauf ihn Meleagros erlegte.
Kalypso
In der griech.-röm. Sage "bergende Höhle", eine Okeanide, bei Homer Tochter des Atlas, nach anderen des Nereus und der Doris, Mutter des Nausinoos und des Nausithoos.
Sie bewohnte die weit im Ozean liegende waldige Insel Ogygia und lebte fern von allem Umgang mit Göttern und Menschen. Als Odysseus an ihrer Insel Schiffbruch litt, nahm sie ihn gütig auf und versprach ihm die Unsterblichkeit, wenn er sich mit ihr vermählen wolle. Sieben Jahre hielt sie ihn fest, in welcher Zeit sie ihm nach dem Anhang der hesiodischen Theogonie zwei Söhne, Nausinoos und Nausithoos, gebar, bis endlich Zeus durch Hermes ihr gebot, Odysseus in die Heimat zurückkehren zu lassen.
Sie starb aus Verzweiflung als er sie verließ.

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