Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Irene bis Iynx


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I

Irene
Röm. Friedensgöttin.
Mit der griechischen Eirene gleichgesetzt.
Iris
Griech.-röm. Göttin des Regenbogens und windschnelle Götterbotin.
Tochter des Thaumas und der Elektra.
Sie fährt dahin wie Schneegestöber und Schloßen im Sturm des Boreas, trägt goldene oder rotschimmernde Flügel und eilt von einem Ende der Welt zum anderen, selbst in die Unterwelt und die Tiefe des Meers.
Iros
In der griechischen Sage ein Bettler in Ithaka (sein eigentlicher Name ist Arnaios).
Er schilt den als Bettler verkleideten Odysseus und wird von diesem im Zweikampf besiegt.
Irus
Römischer Name des Iros.
Isander
In der griech.-röm. Sage Sohn des Bellerophon und der Philonoe.
Wurde von Ares getötet.
Isandros
= Isander
Ismene
In der griech.-röm. Sage Tochter des Oidipus und der Iokaste.
Bei Sophokles erscheint sie als die mildere, aber weniger entschlossenene und opferbereite Schwester der Antigone.
Ismenos
In der griechischen Sage ältester Sohn des Amphion von Theben und der Niobe.
Wurde vVon Apollon und Artemis getötet.
Italos
In der griechischen Sage Sohn des Telegonos und der Penelope.
Nach ihm soll Italien benannt sein.
Itylos
= Itys
Itys
In der griechischen Sage Sohn des Polytechnos und der Aëdon.
Er wurde aus Irrtum von seiner Mutter getötet.
In einer späteren Sage tötete ihn seine Mutter aus Rache und setzte ihn seinem Vater Polytechnos als Speise vor.
Itys
In der griech.-röm. Sage Sohn des Tereus von Thrakien.
Er wurde von seiner Stiefmutter Prokne aus Rache, weil Tereus ihre Schwester Philomele entehrt hatte getötet und dem Vater zum Mahl vorgesetzt.
Itysus
= Itys
Iulos
In der griechischen Sage Sohn des Askanios.
Iuturna
In der griechischen Sage eine Najade.
Schwester des Rutulerkönigs Turnus.
Ixion
In der griech.-röm. Sage Lapithenkönig in Thessalien.
Sohn des Phlegyas, des Antion oder auch des Ares, Gatte der Dia und Vater des Lapithenkönigs Peirithoos, des Kentauros und des Nubi-gena.
Er versprach seinem Schwiegervater Deioneus reiche Brautgeschenke und stürzte diesen, der ihn zur Erfüllung seines Versprechens anhalten wollte, in eine mit feurigen Kohlen gefüllte Grube. Darum wird er von den Dichtern der erste Mörder genannt, der, wegen seiner Blutschuld mit Wahnsinn geschlagen, vergebens Götter und Menschen um Sühnung bittet, bis endlich Zeus selbst ihn vom Mord reinigt und ihn am eigenen Herd als Gast aufnimmt. Hier entbrannte er für Hera; von dieser getäuscht, umarmte er statt ihrer eine Wolke (Nephele), aus welcher Umarmung Kentauros entsprang. Zeus ließ ihn mit Schlangen an ein glühendes Rad fesseln, das im ewigen Wirbel um die Erde kreist. Erst von der späteren Sage wurde der auf das Rad geflochtene Ixion zu anderen Büßern in den Tartaros versetzt.
Iynx
In der griechischen Sage Tochter des Pan und der Echo oder der Peitho. Dienerin der Io.
Sie wurde von Hera in einen Wendehals verwandelt, da sie Zeus zu dem Liebeshandel mit Io verführt hatte.
Nach dem Vorgange Iasons, der auf Aphrodites Rat Medeia dadurch für sich gewonnen haben sollte, dass er die Iynx mit Füßen und Flügeln auf ein vierspeichiges Rad band und dieses unter Ausprechung von Zauberformeln umdrehte, gebrauchte man diesen Vogel in der angegebenen Weise als Mittel, jemanden verliebt zu machen; daher der Vogel als Symbol für Liebesqualen galt.

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