Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Hermaphroditos bis Himeros


Startseite * A B C D E F G H
Hades ... Harpyien
Hebe ... Heosphoros
Hephaestos ... Herkules
Hermaphroditos ... Himeros
Hippasos ... Horkios
Hyacinthus ... Hämus
I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

H

Hermaphroditos
In der griechischen Sage Sohn des Hermes und der Aphrodite.
Er wurde von Nymphen auf dem Ida erzogen, kam aber noch als Knabe nach Karien, wo die Nymphe Salmakis, in deren Quelle er sich badete, ihn vergeblich um Gegenliebe anflehte. Auf ihr Flehen zu den Göttern, immer mit ihm vereinigt zu sein, wurden ihre Leiber so eng verbunden, dass ein Doppelgeschöpf, halb Mann, halb Weib, entstand.
Hermes Bild
Griech. Götterbote und Windgott, Gott des Handels und der Weiden, Schutzgott der Herden und der Reisenden und Totenführer. Gehört zu den Olympiern.
Sohn des Zeus und der Maja und Vater des Daphnis, des Hermaphroditos, des Abderos und des Autolykos.
Er ist entweder auf dem Olymp oder in der Höhle des arkadischen Kyllenegebirges geboren. Unmittelbar nach seiner Geburt ging Hermes nach Pierien am Olympos, wo die von Apollon geführten Götterrinder weideten, stahl sie und trieb sie nach Pylos, wo er einige von ihnen schlachtete, abhäutete und in einer Grotte verbarg, deren Tropfsteingebilde wie aufgehängte Rindshäute aussehen. Um nicht entdeckt zu werden, hatte er die Hufe der Rinder verkehrt, während er selbst rückwärts ging und sich Baumzweige statt der Sohlen unter die Füße band, um die Fußstapfen zu verwischen. Apollon aber entdeckte durch seine Wahrsagergabe den Dieb der Rinder und verklagte den Hermes bei Zeus, vor dem sich jener durch geschickte Lügen zu rechtfertigen suchte. Schließlich gehorchte Hermes dem Befehl des Zeus, gab die Rinder heraus und versöhnte sich mit Apollon, dem er die eben erfundene Lyra abtrat, wogegen ihm Apollon einen goldenen Stab (den Heroldsstab) gab.
Er ist als Götterbote ein Diener der Götter, namentlich des Zeus. Man dachte sich ihn als ein überaus kluges Wesen, dem man unter anderem die Erfindung des Opferfeuers, der Leier, Syrinx, Flöte, Sprache, Schrift, usw. zuschrieb.
Er ist an den Schultern oder Füßen beflügelt und wird als schnell, gewandt und kraftvoll gedacht.
Hermes Logios
In der griechischen Mythologie Beiname des Hermes als Gott der Redegewandtheit.
Hermes Psychopompos
In der griechischen Mythologie Beiname des Hermes als Geleiter der Seelen ins Jenseits.
Hermione
In der griech.-röm. Sage Tochter des Menelaos von Sparta und der Helena, Gattin des Neoptolemos und des Orestes und Mutter des Tisamenos.
Nach späterer Dichtung war sie von ihrem Großvater schon mit Orestes verlobt, wurde jedoch von Neoptolemos, dem sie Menelaos in Troja versprochen hatte, geraubt. Neoptolemos fand dann aber in Delphi unter Mitwirkung des Orestes einen gewaltsamen Tod, und Hermione wurde nun die Gemahlin des Orestes, dem sie den Tisamenos gebar.
Heroisches Zeitalter
In der griech. Anschauung vierte Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es folgte auf das eherne Zeitalter. Es war das Zeitalter der Heroen.
Darauf folgte das eiserne Zeitalter.
Herse
In der griechischen Sage Tochter des Kekrops von Attika.
Ihr und ihren Schwestern, Pandrosos und Aglauros, vertraute Athene den neugeborenen Erichthonios in einem geschlossenen Korbe an. Die Schwestern öffneten den Korb wider das Verbot der Göttin, wurden vom Wahnsinn ergriffen und stürzten sich von dem Burgfelsen herab.
Hesione
In der griech.-röm. Sage Tochter des Laomedon von Troja und Mutter des Teukros von Salamis auf Zypern.
Sie wurde von Herakles vor einem Meeresungeheuer gerettet und wurde der Siegespreis des Telamon von Salamis.
Hespera
In der griechischen Sage eine Hesperide.
Hesperethusa
= Hespera
Hesperia
= Hespera
Hesperiden
In der griech.-röm. Sage "Töchter der Nacht", vier lieblich singende, unsterbliche, jungfräuliche Nymphen der untergehenden Sonne, namens Aigle, Erytheia, Hespera und Arethusa.
Töchter des Atlas und der Nyx, nach anderen Töchter des Zeus und der Themis oder Töchter des Hesperos.
Sie hüten an der westl. Grenze der Erde, da wo Tag und Nacht sich begegnen, auf einem Eiland jenseits des Ozeans im Paradiesgarten mit dem Drachen Ladon die goldenen Äpfel, welche Hera bei ihrer Verheiratung mit Zeus von der Gaia als Geschenk erhalten hatte (das Symbol der Fruchtbarkeit und Liebe).
Die Äpfel der Hesperiden zu holen, war die letzte Aufgabe, die Eurystheus dem Herakles stellte. Eurystheus schenkte die Äpfel dem Herakles; dieser gab sie der Athene, von der sie wieder an ihren alten Ort gebracht wurden.
Hesperos
In der griechischen Sage der Abendstern.
Sohn des Astraios und der Eos und nach einigen Vater der Hesperiden.
Hesperos sowohl wie Phosphoros, der Morgenstern, werden als empor- oder abwärtsfliegende Knaben mit Fackeln dargestellt, auch schwebt Hesperos öfters vor der Mondgöttin her.
Hestia
Griechische Göttin des Herdes und des Opferfeuers.
Älteste Tochter des Kronos und der Rheia.
Die Sage erzählt, um Hestia hätten Apollon und Poseidon geworben. Diese aber habe beim Haupte ihres Bruders Zeus geschworen, Jungfrau zu bleiben, worauf ihr Zeus die Ehre als Vorsteherin der Opfer verliehen habe.
Hetaireios
In der griechischen Mythologie Beiname des Zeus als Urheber aller Freundschaft und Genossenschaft.
Hiarbas
In der griechischen Sage ein König.
Er begehrte nach Didos Hand, worauf diese sich den Tod gab.
Hikesios
In der griechischen Mythologie Beiname des Zeus als Beschirmer und Rächer der Fremden und Hilfesuchenden.
Hilaeira
In der griechischen Sage Gattin des Kastor.
Himeros
In der griechischen Sage das Liebesverlangen.
Begleiter des Eros.

Startseite * A B C D E F G H
Hades ... Harpyien
Hebe ... Heosphoros
Hephaestos ... Herkules
Hermaphroditos ... Himeros
Hippasos ... Horkios
Hyacinthus ... Hämus
I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

Backnang