Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Hebe bis Heosphoros


Startseite * A B C D E F G H
Hades ... Harpyien
Hebe ... Heosphoros
Hephaestos ... Herkules
Hermaphroditos ... Himeros
Hippasos ... Horkios
Hyacinthus ... Hämus
I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

H

Hebe
Griechische Göttin der Jugend.
Tochter des Zeus und der Hera, Gattin des Herakles im Olymp und Mutter des Alexiares und des Aniketos.
Sie ist Mundschenkin an der göttlich-königlichen Tafel im Olymp.
Hebros
In der griechischen Sage Sohn des Haimos von Thrazien.
Hegemone
siehe Chariten
Hegemone
In der griechischen Mythologie Beiname der Hekate.
Hekabe
In der griechischen Sage Tochter des Dymas von Phrygien, zweite Gattin des Priamos von Troja und Mutter des Hektor, des Paris, des Helenos, des Deiphobos von Amyklä, der Kreusa, der Laodike, des Polydoros, der Polyxena, des Troilos, der Kassandra und 13 weiterer Söhne.
Bei ihrer zweiten Schwangerschaft träumte sie, sie gebäre eine Fackel, welche ganz Troja entzünde. Aisakos, ein älterer Sohn des Priamos, oder Kassandra, deutete den Traum auf die Geburt des Kindes, das den Untergang von Troja herbeiführen werde. Sie gebar den Paris.
Nach Trojas Zerstörung kam sie als Sklavin in die Hände der Griechen.
In der Tragödie "Hekabe" tötete sie die beiden Kinder des Polymnestor und blendete diesen aus Rache, weil er ihren Sohn Polydoros getötet hatte.
Hekate
Griech.-röm. "die Entfernte", alte chthonische, dreigestaltige Nacht-, Mond- und Unterweltsgöttin und Göttin der Jugend, der Wege, besonders der Scheidewege, Tore und Türen und der Zauberei.
Tochter des Perses und der Asteria und Mutter der Medeia.
Schickt Spukgestalten aus der Unterwelt und schwärmt nachts an Kreuzwegen.
Hekatebolos
In der griechischen Mythologie "der Ferntreffer", Beiname des Apollon.
Hekatoncheiren
In der griechischen Sage "Hunderthändige". Die drei Riesen Briareos, Kottos und Gyes.
Sie hatten hundert Hände und 50 Häupter.
Söhne des Uranos und der Gaia.
Wurden von Uranos aus Haß gleich nach der Geburt gefesselt und in den Tartaros gesperrt. Hier lebten sie in Trauer, bis Zeus sie bei der Titanomachie befreite. Zum Dank verhalfen sie dem neuen Göttergeschlecht zum Sieg. Sie kämpften mit ungeheueren Felsstücken, deren sie mit jedem Wurf 300 auf die Titanen schleuderten, welche endlich unterlagen und gefesselt in den Tartaros geworfen wurden. Vor dessen Toren wohnten die Hekatoncheiren fortan als Zeus' treue Wächter.
Hektor
In der griech.-röm. Sage "der Erhalter, Schirmer der Stadt". Der tapferster Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe, erster Gatte der Andromache und Vater des Astyanax.
Als Hektor den Patroklos, des Achilleus Freund, erlegt hatte und dieser, des Haders mit Agamemnon vergessend, die Waffen ergriff, um den Tod des Genossen zu rächen, fiel Hektor, den Athene in der Gestalt des Deiphobos täuschte, von Achilleus durchbohrt. Sein Leichnam wurde von Achilleus geschleift und dann gegen ein Lösegeld dem Priamos überlassen, der ihn feierlich bestatten ließ.
Sein Wagenlenker war Kebriones.
Hekuba
Röm. Name der Hekabe der griechischen Mythologie.
Helena
In der griech.-röm. Sage Tochter des Zeus und der Leda, Gattin des Menelaos von Sparta, des Paris und des Deiphobos und Mutter der Hermione, des Megapenthes, des Euphorion und des Korythos.
Tyndareos, der Gemahl der Leda, ließ auf Odysseus' Rat die um Helena werbenden Freier schwören, dem erwählten Gemahl seiner Tochter im Falle der Befehdung beistehen zu wollen. Diesem gemäß forderte ihr Gemahl Menelaos, als ihm Helena von Paris, dem Sohn des trojan. Königs Priamos, auf Veranlassung der Aphrodite, entführt worden war, alle griech. Fürsten zur Bestrafung des Schimpfes auf, wodurch der Trojanische Krieg veranlasst wurde.
Nach der gewöhnlichen Erzählung kam Helena nach dem Tode des Paris in die Hände seines Bruders Deiphobos. Nach Trojas Eroberung nahm Menelaos, den sie durch ihre Reize aufs neue gewann, mit zurück nach Sparta. Als des Menelaos Gemahlin trifft sie nach der Odyssee Telemachos.
Ihre Dienerin ist Klymene.
Sie wurde auch in ihrer Jugend, bevor sie mit Menelaos verheiratet war, von Theseus und Peirithoos entführt, wobei sie dem Theseus als Beute zufiel. Sie wurde aber von ihren Brüdern, den Dioskuren, wieder befreit, woraufhin Aithra, die Mutter des Theseus, die auf sie aufpassen sollte, mit entführt wurde und ihre Dienerin werden musste.
Helenos
In der griechischen Sage ein Wahrsager und Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe, Zwillingsbruder der Kassandra, dritter Gatte der Andromache und Vater des Kestrinos.
Die Kunst der Weissagung erhielt er, ebenso wie seine Schwester Kassandra, von Apollon. Nach dem Tod des Paris wirbt er um Helena; als ihm aber Deiphobos vorgezogen wird, zieht er sich auf den Ida zurück. Von Odysseus gefangen genommen, offenbart er den Griechen, dass Troja nicht ohne den Bogen des Philoktetes erobert werden könne, oder er rät ihnen zum Raub des Palladiums und dem Bau des hölzernen Pferdes. Nach Trojas Fall gelangt er mit Neoptolemos nach Epirus und heiratet nach dessen Tod die Andromache. Er richtet Epirus nach dem Vorbild von Troja ein, und als Äneas auf seiner Irrfahrt dort landet, nimmt er ihn freundlich auf.
Heliaden
In der griechischen Sage die sieben besonders klugen Söhne des Helios und der Rhodos.
Heliaden
In der griech.-röm. Sage die drei, nach anderen sieben oder fünf Töchter des Helios und der Klymene. Die drei bekanntesten heißen Aigle, Lampetia und Phaethusa.
Ihre Tränen um ihren Bruder Phaeton wurden in Bernstein, sie selber in Pappeln oder Erlen verwandelt.
Helikaon
In der griechischen Sage Gatte der Laodike.
Helios Bild
Griech. Sonnengott.
Sohn des Hyperion und der Theia, Gatte der Perseis, bei manchen Gatte oder Vater der Selene und Vater der Kirke, des Phaeton, der männlichen und der weiblichen Heliaden, des Aietes von Kolchis, die Chariten, der Pasiphae, des Lindos, des Kameiros, des Ialysos und des Augeias von Elis.
Er fährt auf einem von vier schneeweißen feurigen Pferden (Eoos, Aithiops, Bronte und Sterope) gezogenen Wagen über das Himmelsgewölbe und in einem goldenen Nachen über den Okeanos. Er sieht und hört alles.
Im Osten, wo auch seine Höhle, in der er wohnt, liegt, besitzt er auf der Insel Thrinakia, d.h. Dreispitz, welche für gewöhnlich mit Sicilien gleichgesetzt wird, sieben Herden von je 50 Rindern und ebensoviel Schafe, welche von Phaethusa und Lampetia, seinen Töchtern (Heliaden), gehütet werden. (Diese Rinder werden als die 350 Tage und Nächte des Mondjahres, oder auch als von der Abendsonne gerötete Wolken erklärt.)
Helle
In der griech.-röm. Sage Tochter des Athamas von Böotien und der Nephele.
Sie floh mit ihrem Bruder Phrixos auf dem Widder mit dem goldenen Vließ vor der Stiefmutter Ino und ertrank in der nach ihr benannten Meerenge.
Hellen
In der griechischen Sage Sohn des Deukalion und der Pyrrha und Vater des Aiolos und des Xuthos.
Hemera
In der griechischen Sage Göttin des Tages.
Tochter des Erebos und der Nyx.
Hemeros
In der griechischen Sage Gott des Tages.
Heosphoros
= Phosphoros

Startseite * A B C D E F G H
Hades ... Harpyien
Hebe ... Heosphoros
Hephaestos ... Herkules
Hermaphroditos ... Himeros
Hippasos ... Horkios
Hyacinthus ... Hämus
I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

Backnang