Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Goldenes Zeitalter bis Gäa


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Goldenes Zeitalter
In der griech. Anschauung erste Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es war eine bessere Zeit, wo die Erde Gemeingut der Menschen war und von selbst alles zu einem heitern Genussleben Nötige hervorbrachte, und wo der Mensch noch nicht durch Laster und Leidenschaften entartet war.
Die Griechen und Römer setzten das goldene Zeitalter unter die Herrschaft des Kronos (Saturn).
Nach dem Goldenen Zeitalter erfolgte eine stufenweise Verschlechterung der Welt im silbernen, ehernen, heroischen und eisernen Zeitalter,
Gordios
In der griechischen Sage König von Phrygien.
Vater des Midas von Phrygien.
Er ist der Gründer der Stadt Gordium.
Gordius
Römischer Name des Gordios der griechischen Mythologie.
Gorgo
siehe Gorgonen
Gorgonen
In der griech.-röm. Sage weibliche Ungeheuer, namens Euryale, Medusa und Stheino.
Töchter des Phorkys und der Keto.
Bei Homer ist nur von einer Gorgo die Rede, die von Gaia geboren und von Athene erlegt wurde.
Der Aufenthaltsort der Gorgonen ist jenseits des westlichen Ozeans; nach späteren Erzählungen ist ihr Wohnsitz Libyen.
Ihre Häut sind bedeckt mit Drachenschuppen. Sie haben Schlangen statt Haare, große Hauzähne, eherne Hände und goldene Flügel.
Von ihnen war Medusa, vorzugsweise Gorgo genannt, die furchtbarste. Sie war allein unter den drei Schwestern sterblich. Aus ihrem früher von Poseidon befruchteten Blut entsprang, als ihr Perseus den Kopf abschlug, Chrysaor und Pegasos. Dieser Kopf versteinerte alles, was ihn erblickte oder berührte.
Gorgophone
In der griechischen Sage Mutter des Tyndareos.
Gradivus
In der römischen Mythologie Beiname des Mars.
Graien
In der griechischen Sage "Greisinnen", drei schreckliche Ungeheuer namens Pephredo, Enyo und Deino, die von Geburt an schönwangig, aber greisenhaft waren.
Töchter des Phorkys und der Keto.
Zusammen hatten sie nur ein Zahn und ein Auge, und sie allein wußten den Weg zu den Nymphen, welche die Ausrüstung bewachten, deren Perseus bedurfte, um die Medusa zu töten; nach anderen bewachten sie den Weg zu den Gorgonen. Perseus entwendete ihnen das Auge in dem Moment, da sie es wechselten, und erzwang dadurch ihre Unterstützung.
Grazien
Römische Göttinnen der Anmut (Aglaie, Euphrosyne und Thalia).
Mit den griechischen Chariten gleichgesetzt.
Greifen Bild
In der griechischen Mythologie fabelhafte Tiere in Gestalt eines Löwens mit vier Krallenfüßen, zwei Flügeln und dem krummen Schnabel eines Raubvogels.
Sie sind die Wächter des Goldes im Norden Europas, im steten Kampfe mit den Arimaspen, die versuchen, das Gold zu stehlen. Durch die angenommene Nachbarschaft der Arimaspen und der Hyperboreer, bei welchen letzteren Apollon mit Vorliebe weilt, wird der Greif zum Begleiter dieses Gottes. Er erscheint jedoch auch als Zug- oder Reittier anderer Götter, des Okeanos, Dionysos und der Aphrodite, insofern diese aus fernstem Osten herkommend gedacht werden.
Gräen
Römischer Name der Graien der griechischen Mythologie.
Gräkos
In der griechischen Sage Sohn des Thessalos.
Gyas
= Gyes
Gyes
In der griech.-röm. Sage einer der drei Hekatoncheiren.
Gyges
In der griechischen Sage König von Lydien.
Sohn des Daskylos und der Gaia und zweiter Gatte der Tudo.
Nach Herodot war er ein Günstling des lydischen Königs Kandaules, der, um Gyges von der Schönheit seiner (des Kandaules) Gemahlin Tudo zu überzeugen, ihm diese einst zeigte, als sie sich entkleidet niederlegte. Diese Verletzung ihrer Ehre erzürnte die Königin, so dass sie Gyges die Wahl ließ, entweder ihren Gemahl zu ermorden und als ihr Gatte die Herrschaft über Lydien zu übernehmen, oder selbst mit dem Tode zu büßen. Gyges ermordete den Kandaules und wurde vom delphischen Orakel in der Herrschaft bestätigt.
Nach Plato hatte Gyges einst als Hirt einen Ring in einer Höhle gefunden, der die Kraft besaß, seinen Besitzer unsichtbar zu machen, sobald er den Ring einwärts drehte. Mit Hilfe dieses Ringes habe Gyges die Königin gewonnen und Kandaules ermordet.
Gyges
= Gyes
Gäa
Römischer Name der Gaia der griechischen Mythologie.

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