Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Gaia bis Geryoneus


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Gaia
Griech. "die Erde", Erdgöttin.
Muttergemahlin des Uranos und Mutter der Titanen, der ersten drei Kyklopen (Brontes, Steropes und Arges), der Erinnyen, der Giganten, der Hekatoncheiren, der Dryaden, der Oreaden, des Gyges von Lydien, der Daphne, des Nereus, des Pontos, des Python, des Antaios, des Typhon, des Tityos, des Alkyoneus, der Meliaden, des Erichthonios, des Thaumas, des Phorkys, der Keto, der Eurybia, der Ossa, des Ladon, des Thanatos und der Gebirge.
Gaia selbst entstand aus dem Chaos. Sie gebar aus sich selbst den Uranos (Himmel), die Gebirge und den Pontos (Meer), hierauf, von Uranos befruchtet, die 12 Titanen und Titaniden, die Kyklopen und Hekatoncheiren. Da Uranos aus Mißtrauen jedes dieser Kinder gleich nach der Geburt einkerkerte, gab Gaia ihrem Sohn Kronos eine eiserne Sichel, womit dieser seinen Vater entmannte. Sie selbst, durch die auf sie dabei niederfallenden Blutstropfen befruchtet, gebar die Erinnyen, Giganten und melischen Nymphen, später gebar sie ihrem Sohn Pontos den Nereus, Thaumas, Phorkys, die Keto und Eurybia. Über Kronos, der seine Kinder verschlang, ebenfalls erzürnt, erzog sie heimlich den Zeus, den Sohn ihrer Tochter Rheia, dem sie, als er erwachsen, zum Throne des Kronos verhalf.
Sie zog gemeinsam mit den Horen den Aristaios mit Nektar und Ambrosia groß.
Galatea
Römischer Name der Galateia der griechischen Mythologie.
Galateia
In der griechischen Sage eine Nereide.
Geliebte des Akis.
Galaxaure
In der griechischen Sage eine Okeanide.
Galene
In der griechischen Mythologie 'die Windstille', eine Nereide.
Ganymed
= Ganymedes
Ganymedes Bild
In der griech.-röm. Sage Mundschenk und Geliebter des Zeus.
Sohn des Tros von Phrygien und der Kallirrhoe. Wurde seiner Schönheit wegen von Zeus in den Olymp entführt und versah dort in ewiger Jugend das Amt des Mundschenks.
Ge
= Gaia
Gelanor
In der griechischen Sage letzter Inachid.
Genien
In der röm. (altital.) Sage Schutzgeister von einzelnen Personen, von Völkern und Legionen, von Städten und Ländern.
In der altital. Mythologie waren sie die göttliche Verkörperung der im Manne wirksamen zeugenden Kraft, dann überhaupt die ganze ideale Abspiegelung des Individuums, sein besseres Ich; daher schwur man bei seinem Genius, brachte ihm am Geburtstag unblutige Opfer dar, und das Hausgesinde verehrte den Genius des Hausherrn. Es gab aber nicht nur Genien einzelner Menschen, sondern auch von allen möglichen größeren und kleineren Vereinigungen: von Völkern, Legionen, Kollegien sowie von Städten und Ländern, Lagern, Theatern und Orten überhaupt, ja es gab Genien von Göttern. Man dachte sich und bildete die Genien namentlich von Örtern gern in Schlangengestalt, stellte dann aber die Genien im übrigen gewöhnlich in der Gestalt eines opfernden Mannes dar.
Gleichgestellt mit den griech. Dämonen.
Genius
= Genien
Geryon
= Geryones
Geryones
In der griech.-röm. Sage "Schreier", dreileibiger Riese und Besitzer großer Rinderherden.
Sohn des Chrysaor von Iberien und der Kallirrhoe.
Die Rinderherden wurden von seinem Hirte Eurytion mit dem Hund Orthros auf der Insel Erytheia geweidete, bis alle von Herakles, dem die Entführung der Herden von Eurystheus aufgegeben war, erlegt wurden.
Geryoneus
= Geryones

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