Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Erato bis Erytheia


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E

Erato
In der griech.-röm. Mythologie die Muse der Liebesdichtung.
Dargestellt wird sie mit einem Seiteninstrument.
Erato
In der griechischen Mythologie 'die Sehnsucht Erweckende', eine Nereide.
Erebos
Griechischer Gott der Finsterniss.
Sohn des Chaos und der Nyx und Vater des Aither, der Hemere, des Thanatos, des Charon und des Hypnos.
Bei Homer ist er der finstere Aufenthaltsort der Schatten der Toten unter der Erde.
Erebus
Römischer Name des Erebos der griechischen Mythologie.
Erechtheus
In der griechischen Sage König von Athen.
Sohn des Erichthonios und Vater des Erechtheus von Athen, des Butes, der Prokne und der Philomele.
Von dem Thrakier Eumolpos, der in Attika eingefallen war, oder nach anderen von den Eleusiniern und dem von diesen zu Hilfe gerufenen Eumolpos bekriegt, erhielt Erechtheus vom Orakel die Weisung, er werde siegen, wenn er eine seiner Töchter opfere. Er opferte die jüngste oder älteste Tochter, worauf die übrigen sich selbst töteten. Hierauf schlug er die Feinde, wobei Eumolpos fiel; er selbst aber wurde von Poseidon, dem Vater des Eumolpos, oder auf Bitten des Poseidon von Zeus getötet.
Homer kennt nur einen Erechtheus, welcher Sohn der Erde war und von Athene in ihrem Tempel zu Athen aufgezogen wurde; die spätere Sage kennt mehrere Heroen dieses Namens.
Erechtheus
In der griech.-röm. Sage König von Athen.
Sohn des Erechtheus, Zwillingsbruder des Butes, Vater der Oreithyia, der Prokris, der Kreusa und des Eupalamos, Großvater des Peteus, Urgroßvater des Daidalos und Vorfahre des Aigeus von Athen.
Erekteus
= Erechtheus
Ergane
In der griechischen Mythologie Beiname der Athene.
Erginos
In der griechischen Sage König der Minyer.
Er verlangte von der Stadt Theben jahrelang einen Tribut. Zur Strafe tötete ihn Herakles.
Erginus
Römischer Name des Erginos der griechischen Mythologie.
Eriboia
= Periboia
Erichthonios Bild
In der griechischen Sage erdgeborener, schlangenfüßiger Sohn des Hephaistos und der Gaia und Vater des Erechtheus.
Athene legte den ihr von Gaia anvertrauten Erichthonios in eine Kiste und übergab ihn so der Pandrosos, einer Tochtern des Kekrops, und derern Schwestern Herse und Aglauros, mit dem Gebot, die Kiste ja nicht zu öffnen. Die Schwestern der Pandrosos öffneten sie jedoch aus Neugierde und fanden das Kind in Schlangengestalt oder mit Schlangenbeinen oder auch von Schlangen umringelt, worauf Athene die Pflege selbst übernahm. Herangewachsen vertrieb Erichthonios den Amphiktyon.
Mit Erichthonios Stuten zeugte Boreas zwölf windschnelle Fohlen.
Erichthonius
Römischer Name des Erichthonios der griechischen Mythologie.
Eridanos
In der griechischen Sage ein Fluss in der Unterwelt.
Er mündet im fernen Norden in den Okeanos. In ihn stürzte Phaeton hinab.
Erigone
In der griechischen Sage Tochter des Ikarios.
Sie wurde nach ihrem Tod als Jungfrau an den Himmel versetzt.
Erinnyen
Griech. "die Grollenden, Wütenden", die schaurigen Rachegöttinnen Alekto, Megaira und Tisiphone. Sie sind die Wächterinnen der Naturgesetze, die Dienerinnen der Gerechtigkeit und Rächerinnen jedes Frevels.
Töchter des Uranos und der Gaia.
Sie wurden geboren, als die Blutstropfen des Uranos bei seiner Entmannung durch Kronos auf Gaia vielen.
In anderen Theogonien werden Kronos und Gaia als ihre Eltern genannt; bei Äschylus sind sie die Töchter der Nacht und bei Sophokles Töchter von Skotos und Gaia.
Ihr Wohnsitz ist die Unterwelt, aus der sie aufsteigen, um mit unermüdlicher Ausdauer den Verbrecher auf Erden zu verfolgen und im Jenseits zu peinigen.
Sie sind Dienerinnen des Hades.
Dargestellt werden sie oft dahineilend, geflügelt, mit Fackeln, oft mit Schlangen im Haar und bisweilen auch mit einer Geißel oder mit Lanzen und Schwertern in den Händen.
Eriphyle
In der griech.-röm. Sage Tochter des Talaos und der Lysimache, Gattin des Amphiaraos und Mutter des Alkmaion und des Amphilochos.
Sie ließ sich von Polyneikes mit dem Halsband der Harmonia bestechen, dass sie ihren Gemahl veranlasste, an dem von Adrastos geführten Zug der Sieben gegen Theben teilzunehmen. Amphiaraos fand dort den Tod, den nun der eigene Sohn Alkmaion an Eriphyle rächte, indem er sie ermordete, nachdem sie noch von Thersandros den Peplos der Harmonia dafür erhalten, dass sie ihre Söhne zur Teilnahme am Epigonenzug bestimmt hatte.
Eris
Griech. "der Streit", Göttin der Zwietracht.
Tochter der Nyx und Mutter der Ate und der Lethe. Im Kampf Begleiterin des Ares.
Nach Hesiod gibt es neben einer guten Eris, dem zur Tätigkeit anfeuernden Wettstreit, eine böse Eris, die Tochter der Nacht, die kein Sterblicher liebt. Wo sie erscheint, ist sie, nach Homer, anfangs klein, ragt aber bald mit ihrem Haupt bis zum Himmel empor.
Am bekanntesten ist sie durch den Streit, den sie bei der Hochzeit des Peleus und der Thetis aus Rache, weil sie nicht eingeladen war, unter den Göttinnen um den Preis der Schönheit erregte, indem sie einen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" unter die Hochzeitsgäste warf (siehe Paris).
Eros Bild
Griechischer Gott der Liebe.
Sohn und Begleiter der Aphrodite (oder Sohn der Eileithyia) und des Hephaistos, Gatte der Psyche und Vater der Boluptas.
Er schießt unsichtbare Liebespfeile auf Götter und Menschen. Seine Begleiter sind Himeros und Pothos.
Ursprünglich galt er als eine der ersten und mächtigsten Gottheiten, die aus dem Chaos entstand, als der Urheber aller Zeugung und damit der Weltschöpfung überhaupt.
Dargestellt wird er oft als nackter geflügelter Knabe, oft mit einer Lyra in der Hand. Erst später trat der Bogen als Attribut auf.
Erytheia
In der griechischen Sage eine Hesperide.

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