Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Daidalos bis Daphnis


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Daidalos
In der griechischen Sage ein Bildhauer.
Sohn des Eupalamos und Vater des Ikaros und des Iapyx.
Auf Kreta erschuf er das Lybyrinth für den Minotaurus, den Tanzplatz der Ariadne und die Kuh der Pasiphae. Als Minos erzürnte da Theseus es geschafft hatte, aus dem Labyrint wieder heraus zu finden, mußte Daidalos mit seinem Sohn Ikaros aus Kreta fliehen. Mit Hilfe selbstgefertigter Flügel, aus wachsverklebten Federn, flogen sie übers Meer, wobei Ikaros ins Meer stürzte.
Nach spätere Sage erzieht er sich seinen Neffen Talos als Schüler, stürzt ihn aber aus Neid über seine Geschicklichkeit von der Akropolis herab und flieht, vom Aeropag verurteilt, nach Kreta. Von hier flüchtet er mit seinem Sohn Ikaros nach Kumä und dann nach Sizilien, wo er für den gastfreundlichen König Kokalos wunderbare Bauten ausführt.
Daimon
= Dämon
Damasichthon
In der griechischen Sage Sohn des Amphion von Theben und der Niobe. Wurde von Apollon und Artemis getötet.
Damastes
= Prokrustes
Damia
Griech. Frauengottheit.
Danae
In der griech.-röm. Sage eine der Geliebten des Zeus.
Tochter des Akrisios von Argos und der Eurydike, Gattin des Polydektes von Seriphos und Mutter des Perseus von Makedonien.
Das Orakel hatte ihrem Vater Akrisios prophezeit, dass sie einen Sohn gebären sollte, durch dessen Hand er sterben würde. Daher ließ er Danae in ein ehernes unterirdisches Gemach sperren. Aber Zeus drang als Goldregen durch die Decke, worauf sie den Perseus gebar. Mit dem Knaben wurde sie von ihrem Vater in einem Kasten dem Meer übergeben, aber an die Küste von Seriphos getrieben und von dem Schiffer Diktys gerettet. Perseus tötete später seinen Großvater durch einen unglücklichen Diskuswurf.
Danaiden
In der griech.-röm. Sage die fünfzig Töchter des Danaos von Argos und Gattinnen der Aigyptiaden. Alle, außer Hypermnestra, welche ihren Verlobten Lynkeus rettete, hatten ihre Männer in der Hochzeitsnacht ermordet und müssen daher zur Strafe im Tartaros ewig Wasser in ein durchlöchertes Fass schöpfen.
Danaos
In der griechischen Sage König von Argos.
Sohn des Belos und Vater der fünfzig Danaiden.
Er erhielt die Herrschaft von Libyen, entzweite sich aber mit seinem Bruder Aigyptos und floh in Begleitung seiner 50 Töchter, der Danaiden, in einem auf Athenes Rat erbauten Fünfzigruderer nach Argos, wo er nach der Vertreibung des letzten Inachiden, Gelanor, König wurde. Die 50 Söhne des Aigyptos, die Aigyptiaden folgten ihm nach Argos und verlangten seine Töchter zur Ehe. Danaos gewährte ihre Forderung, gab jedoch jeder Tochter einen Dolch, um den Bräutigam in der Brautnacht zu ermorden. Alle, bis auf Hypermnestra, taten dies. Um seine Töchter wieder zu vermählen, stellte Danaos Wettkämpfe an, wobei diese den Siegern als Preis zufielen.
Danaus
Römischer Name des Danaos der griechischen Mythologie.
Daphne Bild
In der griech.-röm. Sage "Lorbeer", Tochter des Peneios, des Amyklas oder des Ladon und der Gaia.
Sie wurde von ihrer Mutter in einen Lorbeerbaum verwandelt um den Nachstellungen des Apollon zu entkommen.
Eine arkad. Sage erzählte, Leukippos, der Sohn des Oinomaos, habe sich, um der von ihm geliebten Daphne folgen zu können, als Mädchen verkleidet und unter die Gespielinnen Daphnes gemischt; beim Baden sei er wider seinen Willen von diesen entkleidet und, als sein Geschlecht erkannt, getötet worden.
Daphnis
In der griech.-röm. Sage ein junger Hirt.
Sohn des Hermes und einer Nymphe.
Er war ein Liebling der Götter und Menschen. Er gewann die Liebe einer Nymphe; aber durch eine Königstochter, die ihn mit Wein berauschte, zum Treuebruch verleitet, wurde er von der Nymphe mit Blindheit bestraft. Er tröstete sich über sein Mißgeschick mit Flötenspiel und Gesang. Blind herumschweifend, stürzte er von einem Felsen, aus dem seitdem eine Quelle hervorsprudelt.
Nach Theokrit starb er an Liebeskummer, betrauert von der ganzen Natur, von Tieren, Hirten und Göttern, ein Bild des im Frühjahr aufblühenden, in der Hitze des Sommers welkenden Naturlebens.

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