Griechische und Römische Götter und Sagengestalten, von Argeia bis Artemis


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Argeia
In der griechischen Sage Tochter des Adrastos von Argos, Gattin des Polyneikes.
Arges
In der griechischen Sage der Blitzschlag.
Einer der ersten drei Kyklopen.
Sohn des Uranos und der Gaia.
Argestes
In der griechischen Sage ein Wind.
Sohn des Astraios und der Eos.
Argia
In der griech.-röm. Sage Urenkelin des Polyneikes, Gattin des Aristodemos und Mutter des Eurysthenes von Sparta und des Prokles von Sparta.
Argia
Römischer Name der Argeia der griechischen Mythologie.
Argo
In der griech.-röm. Sage das Schiff, mit dem die Argonauten nach Kolchis segelten, um das goldene Fließ zu holen. Wurde von Argos unter der Leitung der Athene gebaut.
Argonauten Bild
In der griech.-röm. Sage die Helden Admetos von Pherai, Lynkeus, die Dioskuren, Tiphys, Orpheus, Telamon von Salamis, Kalais, Zetes, Euphemos, Argos, Peleus von Thessalien, Augeias von Elis, Phrontis, Ankäus, Herakles, Neleus von Pylos, Meleagros, Menoitios, Oileus von Lokris, Theseus von Athen, Lapithenkönig Peirithoos, Mopsos, Klytios, Amphidamas, Amphiaraos, Atalante, Laertes, Nestor, u.a.
Gefährten des Iason, die auf dem Schiff Argo nach Kolchis fuhren, um, im Auftrag von Iasons Oheim Pelias, das goldene Vließ zu holen, welches dort im Hain des Ares von einem schlaflosen Drachen bewacht wurde. Auf ihrer Fahrt hatten sie viele Abenteuer zu bestehen. Unter anderen befreiten sie Phineus von Thrakien von den Harpyien, mußten durch die Symplegaden fahren und hielten sich bei den männermordenden Lemnierinnen auf.
In Kolchis angekommen, versprach der König Aietes dem Iason das Vließ zu geben unter der Bedingung, dass er zwei feuerschnaubende Stiere mit ehernen Füßen vor den Pflug spanne und dann die von Kadmos in Theben übriggelassenen Drachenzähne, die Aietes von Athene bekommen hatte, aussäe. Der Held löste die Aufgabe mit Hilfe der Tochter des Aietes, Medeia. Sie gab ihm ein Zaubermittel gegen Feuer und Eisen und belehrte ihn, wie er durch einen Steinwurf unter die aus den Drachenzähnen entsprossenden Krieger diese untereinander entzweien und bewältigen könne. Als dann Aietes darauf sann, die Argonauten zu töten, eilten Iason und Medeia bei Nacht in den Hain des Ares, und nachdem Medeia den Drachen durch ein Zaubermittel eingeschläfert hatte, bemächtigte sich Iason des Vließes. Hierauf bestiegen die Argonauten mit Medeia eilends das Schiff und segelten davon; durch die hinterlistige Ermordung des Absyrtos entzogen sie sich der Verfolgung.
Die Rückfahrt wird sehr verschieden erzählt: nach älterer Sage fuhren sie denselben Weg zurück oder gelangten durch den Phasis in den Okeanos, von da nach Libyen und, nachdem sie die Argo zwölf Tage über Land getragen, ins Mittelmeer und nach Iolkos. Nach Apollonius dagegen fuhren die Argonauten den Ister (Donau) hinauf und gelangten auf diesem Wege an die illyrische Küste, von dort durch den Eridanos (Po?) und die Rhône an die Westküste Italiens und über Kerkyra, wo Iason und Medeia Hochzeit hielten, nach Libyen und zu Land zum Tritonischen See, erst von da über Kreta und Ägina in die Heimat zurück.
Argos
In der griechischen Sage "der Allsehende". Hundertäugiger Riese, der in Heras Auftrag die Io bewachte.
Sohn des Agenor oder Inachos von Argos und einer Nymphe. Tötete einen gewaltigen Ochsen, der Arkadien verwüstete und erwürgte die Schlange Echidna.
Hermes tötet ihn durch einen Steinwurf oder hieb ihm, nachdem er ihn durch sein Flötenspiel eingeschläfert hatte, den Kopf ab. Hera verwandelte ihn daraufhin in einen Pfau. Seine Augen schmücken seitdem den Pfauenschwanz.
Ursprünglich bedeutete Argos mit seinen zahllosen Augen wohl den gestirnten Himmel.
Argos
In der griech.-röm. Sage Erbauer des Schiffes Argo und Argonaut.
Sohn des Phrixos und der Chalkiope.
Argus
Römischer Name des Riesen Argos der griechischen Mythologie.
Argyrotoxos
In der griechischen Mythologie "der Gott mit dem silbernen Bogen", Beiname des Apollon.
Ariadne
In der griech.-röm. Sage Tochter des Minos von Kreta und der Pasiphae, Schwester der Phaidra, Gattin des Dionysos und Mutter des Demophon.
Sie gab Theseus von Athen das Garnknäul, durch das er sich nach der Tötung des Minotaurus aus dem Labyrinth wieder herausfand und flüchtete dann mit Theseus. Sie wurde dann nach älterer kretischer Sage auf der Insel Dia wegen der ihrem früheren göttlichen Geliebten Dionysos gegenüber begangenen Untreue von den Pfeilen der Artemis getötet. Nach anderer (attischer) Erzählung fand Dionysos die von Theseus auf Naxos Verlassene und vermählte sich mit ihr, oder Theseus mußte sie dem Dionysos abtreten. Nach ihrem Tode erhob Dionysos sie unter die Unsterblichen und versetzte die Krone, die er ihr bei der Vermählung gegeben unter die Gestirne.
Arimaspen
In der griechischen Mythologie ein in mythisches Dunkel gehülltes Volk im äußersten Nordosten der Welt. Sie sind einäugig und leben in stetem Kampfe mit den goldhütenden Greifen, die sie zu berauben versuchen.
Arion
In der griechischen Sage ein Sänger und Dichter.
Sohn des Poseidon.
Nach der Sage wollten den Arion, der sich meist bei Periander von Korinth aufhielt, als er mit reichen Schätzen von Sicilien und Italien nach Korinth zurückfuhr, die Schiffer aus Habsucht töten. Arion bat, noch einmal seine Kunst üben zu dürfen, trat festlich geschmückt, die Kithara in der Hand, auf das Verdeck und stürzte sich nach dem Gesang in das Meer. Aber ein Delphin nahm den Sänger auf den Rücken und trug ihn zum Vorgebirge Tänaron, von wo er nach Korinth zurückkehrte. Die Schiffer, die hier später ankamen und versicherten, dass sie Arion wohl und gesund in Tarent verlassen hätten, ließ Periander an das Kreuz schlagen.
Arion
Römischer Name des Areion.
Arisbe
In der griechischen Sage Tochter des Merops, Gattin des Priamos von Troja und Mutter des Aisakos.
Aristaios
Griech. "der Beste", ein Gott.
Sohn des Apollon und der Kyrene, Gatte der Autonoe und Vater des Aktaion.
Seine Mutter Kyrene gebar ihn an der Küste von Libyen. Hermes übergab das Kind den Horen und der Gaia, die es mit Nektar und Ambrosia groß zogen, oder Apollon brachte es dem Cheiron zur Erziehung. Aristaios ward von den Musen in der Heil- und Wahrsagekunst unterrichtet. In Böotien vermählte er sich mit der Tochter des Kadmos, Autonoe, die ihm den Aktaion gebar. Auf geheiß Apollons von den Einwohnern gerufen, wehrte er auf der Insel Keos der Gluthitze der Hundstage, indem er dem Zeus Ikmaios opferte. Auch wanderte er nach Sardinien und Sicilien, überall die Spuren seines wohltätigen Wirkens zurücklassend, zuletzt nach Thrazien zu Dionysos. Vorzüglich pries man ihn als Erfinder der Bienenzucht (daher Melisseus genannt), als Beschützer der Jäger (Agreus) und Hirten (Nomios).
Aristodemos
In der griechischen Sage erster König von Sparta.
Sohn des Aristomachos, Gatte der Argia und Vater des Eurysthenes von Sparta und des Prokles von Sparta.
Nach anderer Sage wurde er vor der Eroberung des Peloponnes durch die Herakliden vom Blitz erschlagen, so dass erst seine Zwillingssöhne Könige in Sparta wurden.
Aristodemos
In der griechischen Sage der Held der Sagengeschichte des ersten Messenischen Krieges.
Er bot auf ein Orakel, das die Opferung einer Jungfrau aus dem Geschlecht der Aipytiden verlangte, seine Tochter selbst an und tötete sie, als ihr Geliebter, um sie zu retten, erklärte, sie habe ihre Jungfräulichkeit verloren. Nach dem Tode des kinderlosen Königs zu dessen Nachfolger gewählt, regierte Aristodemos einige Jahre trefflich und erfocht einen großen Sieg. Dann aber kamen unheilvolle Zeichen, und nach einem grausen Traum vollends verzweifelnd, gab sich Aristodemos auf dem Grabe seiner Tochter den Tod.
Aristodemus
Römischer Name des Aristodemos der griechischen Mythologie.
Aristomachos
In der griechischen Sage Sohn des Kleodäos und Vater des Temenos von Argos, des Kresphontes von Messene und des Aristodemos.
Aristomachus
Römischer Name des Aristomachos der griechischen Mythologie.
Aristäus
Römischer Name des Aristaios der griechischen Mythologie.
Arkas
In der griech.-röm. Sage ein Jäger und Stammvater der Arkadier.
Sohn des Zeus und der Kallisto.
Nachdem seine Mutter gestorben oder in eine Bärin verwandelt worden war, übergab ihn Zeus der Maja zur Erziehung. Nach anderer Sage ist Arkas ein Enkel des Lykaon, der ihn schlachtet und dem Zeus vorsetzt, dafür aber vom Blitz erschlagen wird. Arkas selbst wird dann von Zeus wieder ins Leben gerufen. Als Jüngling verfolgte er auf der Jagd seine in eine Bärin verwandelte Mutter bis in den Tempel des Zeus Lykaios; als beide dafür zur Strafe getötet werden sollen, versetzt sie Zeus als Bärin (Arktos) und Bärenhüter (Arktophylax oder Arkturos) unter die Gestirne.
Sonst gilt er als Herrscher von Arkadien, wo er Ackerbau, die Bearbeitung der Wolle und die Weberei einführte.
Arkeisios
In der griechischen Sage Vater des Laertes.
Arnaios
In der griechischen Sage eigentlicher Name des Iros.
Arsinoe
In der griechischen Sage Tochter des Minyerkönigs Minyas und Schwester der Leukippe und der Alkithoe.
Sie und ihre Schwestern wollten sich des Dionysosfestes entziehen, verfielen aber der Raserei und wurden begierig nach Menschenfleisch. Deshalb warfen sie das Los über ihre Kinder und zerstückelten den vom Los betroffenen Hippasos. Zur Strafe wurde Arsinoe in eine Eule verwandelt, ihre Schwestern in eine Fledermaus und einen Uhu.
Arsinoe
In der griech.-röm. Sage Tochter des Phegeus von Arkadien, erste Gattin des Alkmaion und Mutter des Klytios.
Artemis Bild
Griechische Göttin der Jagd.
Tochter des Zeus und der Leto und Zwillingsschwester des Apollon.
Töte, um ihre Mutter Leto zu rächen zusammen mit Apollon die vierzehn Kinder der Niobe. Außerdem tötete sie Laodameia und Andromache und verwandelte Aktaion in einen Hirsch und Kallisto in eine Bärin.
Artemis ist die vielgestaltigste und universellste unter den Göttinnen. Bei Homer hat sie unbedingte Gewalt über Leben und Tod der Mädchen und Frauen. Sie ist, ungeachtet der, ihrer ebenfalls zugeordneten geburtshilflichen Funktion, die jungfräuliche Göttin, die streng über die Tugend ihrer Nymphen und ihrer Priesterinnen wacht. Beinamen wie die "Einsamwandelnde", die "Ruhige" charakterisieren sie aber auch als Dämonin der Nacht. Ihre ehemalige Mondbedeutung trat aber frühzeitig zurück hinter dem abstrakteren, geklärteren Götterglauben Homers, der für jenes Gestirn eine besondere Personifikation, die Selene, hat.

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