Germanische und deutsche Götter und Helden, Buchstabe Y


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Ydalir
In der altnordischen Mythologie "Eibental", Wohnstätte des Uller.
Yggdrasil Bild
In der altnord. (isländ.) Mythologie die immer grüne Weltesche.
Ihre Zweige, unter denen die Götter Recht sprechen, beschatten den Himmel, von ihren drei Wurzeln befindet sich die eine bei den Menschen, die zweite bei den Riesen, die dritte bei der Hel in Niflheim. Unter der ersten Wurzel steht der Urdbrunnen, an dem die Nornen wohnen und den Baum ewig jung erhalten. Unter der zweiten Wurzel befindet sich der Mimisbrunnen, wo der alte weise Wasserriese Mimir wohnt. Unter der dritten Wurzel ist der Brunnen Hvergelmir, aus dem die Weltströme quellen, durch die die Erde entstanden ist.
Ein späterer Mythus erzählt, dass in den Zweigen der Esche ein allweiser Adler sitze, dass an ihrer Wurzel der Drache Nidhögg nage, in ihrem Wipfel Lärad vier Hirsche (Eikthyrnir, Dwalin,...) weiden; das Eichhörnchen Ratatorsk trage Nachrichten vom Adler zum Drachen.
Ein Beben des Baumes kündigt den Ragnarök an; beim Ragnarök wird auch diese Esche zerschellen.
Ymir Bild
In der altnordischen Mythologie (isländ.) "der Rauchende", der Urriese.
Stammvater der Riesen.
Er war enstanden aus dem Eis der Eliwager in Ginnungagap, in das die Wärme Leben gebracht hatte. Von Audhumbla wurde er ernährt.
Unter seiner linken Hand wuchsen, während er schlief, ein Mann und eine Frau, und seine Füße zeugten miteinander das Geschlecht der Riesen.
Ihn selbst töteten Bors Söhne Odin, Wili und We und schufen aus ihm die Welt: aus seinem Fleisch die Erde, aus seinem Blut das Meer und die Gewässer, aus seinen Knochen die Berge, aus seinen Zähnen die Klippen, aus seinem Schädel den Himmel, aus seinem Hirn die Wolken und aus seinen Haaren die Bäume. Aus den Würmern, die sich an Ymirs Leiche gütlich taren, gingen das Volk der Zwerge hervor.

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