Germanische und deutsche Götter und Helden, von Vili bis Völwa


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Vili
= Wili
Vilmeid
In der altnord. (isländ.) Mythologie der Vater der Zauberer.
Volker
In der deutschen Heldensage (Nibelungensage) ein lustiger Spielmann.
Er wurde von Hildebrand ermordet.
Volkwang
= Folkwang
Völund
In der nordischen Sage ein Meisterschmied.
Sohn des Wate, Bruder des Egill und Vater des Witege.
In der Edda sind an Völund zwei ganz verschiedene Sagen geknüpft: in der einen ist er der Bruder des besten Bogenschützen Egill, der in der Tellsage fortlebt, und gewinnt sich eine Schwanenjungfrau zum Weibe; sie entflieht ihm wieder; dass er sie von neuem erwirbt, ergibt sich, obgleich die Edda es nicht erzählt, aus dem bayr. Gedicht "Friedrich von Schwaben", dessen Held sich selbst Wieland nennt.
In der anderen über ihn erzählten Sage ist Völund ein kunstreicher Elf, lahm wie Hephaistos und mit Flugkraft begabt wie Daidalos. Seine Lahmheit verschuldet der böse König Nidhödhr, der ihn dadurch an sich fesseln will. Völund rächt sich, indem er ihm die Söhne tötet und seine Tochter Bödhvildr im Schlaf schwängert; ihr und sein Sohn ist nach einer späteren Sage Held Witege; als Völunds Vater wird manchmal der Meerriese Wate genannt.
Völund ist die nord. Form des Wieland.
Völwa
= Wölwa

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