Germanische und deutsche Götter und Helden, von Sif bis Sigyn


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Sif Bild
In der altnordischen Mythologie "die Verwandte", Göttin des goldenen Ährenfeldes vom Geschlecht der Asen.
Gattin des Thor und Mutter des Uller, des Modi, des Magni und der Thrud.
Gerühmt wird ihr herrliches Haar, das Loki ihr abschneidet; von Thor gezwungen verschafft dieser der Göttin dann goldenes Haar, das von den Zwergen gefertigt wurde.
Sigi
In der altnordischen Mythologie Gründer des Wölsungengeschlechts.
Sohn des Odin.
Sigmund
In der nordischen Sage Gatte der Hjördis und Vater des Sigurd und des Helgi Hundingsbana.
Sigmund
In der nordischen Sage (Thidrekssaga) König von Tarlungaland.
Gatte der Sissibe.
Acht Tage nach der Hochzeit mit Sissibe brach Sigmund auf, um sein Schwager König Drasolf beim Krieg gegen das Talingeland zu unterstützen. Während seiner Abwesenheit beauftragte er zwei Grafen, Hermen und Hartwin, sein Reich zu regieren und seiner Frau zur Seite zu stehen.
In der Nibelungensage ist sein Name Siegmund.
Signy
In der altnordischen Mythologie "Tochter des Sieges", eine Walküre.
Sigrlami
In der altnordischen Mythologie ein König.
Sein Schwert ist Tyrfing.
Sigrlin
In der altnordischen Mythologie "sieghafte Schlange", eine Walküre.
Mutter des Helgi Hjörvardsson.
Sigrun
In der altnordischen Mythologie "die Siegesrunen Kundige", eine Walküre.
Schwester des Dag und Geliebte des Helgi.
Sigufried
= Siegfried (althochdeut.)
Sigurd Bild
In der germ. Sage ein Held.
Sohn des Sigmund und der Hjördis, Gatte der Gudrun, Vater der Schwanhild und Schwurbruder des Gunnar und des Högni.
Sigurd ist ausgezeichnet durch leuchtende Augen und unglaubliche Kraft. Ihn erzog ein weiser und kunstreicher Riese, Regin. Der schmiedete ihm ein Schwert namens Gram, mit dem Sigurd einen Amboss spalten konnte. So reizte ihn Regin, der Nibelungen Hort (Schatz) zu erwerben, den einst sein Vater Hreidmar von drei Göttern als Bußgeld für die Ermordung seines Sohnes Ottr (Regins Bruder) erhalten hatte. Regins anderer Bruder, Fafnir, hatte daraufhin aus Habgier den Vater getötet und Regin verdrängt, und bewacht seitdem in Gestalt eines Drachen das Gold. Durch den jungen Sigurd hoffte Regin es zu gewinnen. Sigurd tötete Fafnir; als er sich das Drachenherz brät, verbrennt er sich den Finger; als er diesen ableckte, konnte er plötzlich die Sprache der Vögel verstehen. Auf deren Rat tötet er auch Regin. Desweiteren erfährt er von ihnen sein weiteres Schicksal. Demnach wird er, nachdem er den roten Ring des Hortes an sich genommen hat, die Walküre Sigdrifa erlösen. Umsonst verlobte er sich mit ihr; sie ward des Nibelungen Gunnar Weib. Sigurd selbst nahm ein anderes Weib, Gudrun, die Schwester der Gunnar.
Sigdrifa rühmte sich, im Streit mit Gudrun, des tapferen und würdigen Gemahls, dem Sigurd habe weichen müssen. Da entdeckte ihr Gudrun gereizt den Betrug: der Ring, den sie am Finger trage, sei aus dem Nibelungenhort; der sie gewonnen, sei Sigurd, nicht Gunnar. Sigdrifa, die sich nun erinnerte, dass sie an dem siegenden Freier die leuchtenden Wölsungenaugen erkannt habe, lässt Sigurd durch Högni im Schlaf ermorden und tötet sich selbst.
Sigurd ist die nord. Form des Siegfried
Sigyn Bild
In der altnordischen Mythologie Gattin des Loki.

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