(Irminsäule) heilige, von den Germanen, bes. von den Sachsen, verehrte Säulen, wohl in Form von mächtigen Baumstämmen, die bei festlichen Gelegenheiten geschmückt und umtanzt wurden. Eine I. errichteten die Sachsen bei Scheidingen an der Unstrut / Burgscheidingen, nach dem Siege über die Thüringer, eine andere zerstörte Karl d.Gr. bei der Eresburg (Westfalen); auch in England und Skandinavien kannte man I.
(Der Große Brockhaus, Handbuch des Wissens in zwanzig Bänden, Neunter Band, S. 214, Brockhaus, Leipzig 1931)