Ägypt. löwengestaltiger Erdgott.
Er ist dargestellt als schmaler Landstreifen mit jeweils am Ende einem Menschen- oder Löwenkopf oder einfach in Gestalt zweier sich den Rücken zukehrender Löwen. Das eine Tier blickt nach Westen, wo die Sonne untergeht; das andere Tier schaut gen Osten, wo die Sonne wieder aufsteigt. Beide Löwen bewachen so jeweils den Ein- und Ausgang zur Unterwelt.
In der ägyptischen Mythologie Sohn des Chnum und der Mutemwiya.
Amentet
In der ägyptischen Mythologie "das Westland", die Unterwelt.
Die Hauptstelle ist der Gerichtssaal des Totenrichters Osiris, vor den der Verstorbene von Mat geführt wird, während Horus und Anubis seine Taten abwägen.
In der ägyptischen Mythologie "Totenfresser", eine Dämonin.
Ihr Vorderteil ist krokodil-, ihr Mittelteil raubkatzen- und ihr Hinterteil nilpferdgestaltig.
Sie verschlingt die das Jenseitsgericht nicht bestehenden Toten.
In der ägyptischen Schöpfungsmythologie von Hermopolis "der Verborgene", Urgott und zusammen mit Amaunet die verborgene Kraft.
Gatte der Amaunet.
Er gehört zur Ogdoade.
Ägyptischer Gott der Fruchtbarkeit und Zeugung, Gott der Weiden und Viehherden, Lichtgott und Orakelgott. Seit dem Mittleren Reich Ortsgottheit von Theben.
Gatte der Mut und Vater des Chons.
Er wird in Menschengestalt mit blauer Hautfarbe dargestellt. Auf dem Kopf trägt er einen mit zwei hohen Federn verziehrten Helm, in der einen Hand hält er ein Götterzepter und in der anderen das sogenannte Henkelkreuz, das Symbol des Lebens. Sein heiliges Tier ist der Widder.
Er ist dem Sonnengott Re gleichgestellt.